❓ Belastung der Elterngeldstelle – Teil II
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage von Esther Kalveram thematisiert die langen Bearbeitungszeiten bei der Elterngeldstelle in Hessen, die bis zu zweieinhalb Monate betragen können. Dies stellt insbesondere für Väter eine finanzielle Herausforderung dar, da sie bis zu 5.400 Euro vorhalten müssen, bevor sie Elterngeld beantragen können.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind Eltern, insbesondere Väter, die Elterngeld beantragen möchten, sowie die Mitarbeiter der Elterngeldstelle in Hessen.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Die Anfrage stellt mehrere Fragen zur Umstrukturierung der Behörden, zur Weiterbildung der Mitarbeiter, zur Anzahl der Beschäftigten in der Antragsbearbeitung und zur Entwicklung der Überstunden.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung antwortet, dass die Neuregelung des Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetzes keine Umstrukturierung der Behörden erfordert. Es sind 121,80 Vollzeitäquivalente für die Antragsbearbeitung zuständig, mit einer leichten Abnahme seit 2021. Es gibt keine speziellen Zeitkonten für Weiterbildung.
⚡ Einordnung
Die Fragestellerin weist auf die finanziellen Herausforderungen für Väter hin und fragt nach der Entwicklung der Mitarbeiterzahlen seit 2019. Die Landesregierung nennt konkrete Zahlen zur Mitarbeiteranzahl und verweist auf die Notwendigkeit von Schulungen im Bedarfsfall.