❓ Dokument 20/8582
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage von Esther Kalveram thematisiert die langen Bearbeitungszeiten bei der Elterngeldstelle in Hessen, die bis zu zweieinhalb Monate betragen können. Die Anfrage zielt darauf ab, die Ursachen und die personelle Ausstattung der Elterngeldstellen zu beleuchten.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind Eltern, insbesondere Väter, die Elterngeld beantragen, sowie die Mitarbeiter der Elterngeldstellen in Hessen.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Es werden Fragen zur Umstrukturierung der Behörden, zur Weiterbildung der Mitarbeiter, zur Anzahl der Beschäftigten und zur Entwicklung der Überstunden gestellt. Zudem wird nach Maßnahmen gefragt, um die Bearbeitungszeiten zu senken.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Antworten der Regierung bestätigen, dass keine Umstrukturierung der Behörden notwendig ist und dass Schulungen im Bedarfsfall durchgeführt werden. Zum 1. Juni 2022 sind 121,80 Vollzeitäquivalente für die Antragsbearbeitung zuständig. Die Anzahl der Mitarbeiter hat sich seit 2019 leicht erhöht, und es gibt keine statistischen Erhebungen zu Überstunden.
⚡ Einordnung
Die Anfrage und die Antworten zeigen die Herausforderungen bei der Bearbeitung von Elterngeldanträgen auf. Die lange Bearbeitungszeit wird als finanzielles Problem für Eltern identifiziert. Die Regierung plant, durch Informationsangebote und Checklisten die Antragstellung zu erleichtern.