❓ Defizite im Schießtraining der hessischen Polizei
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage von Dr. Dr. Rahn thematisiert die Defizite im Schießtraining der hessischen Polizei, die durch Personalmangel und pandemiebedingte Einschränkungen entstanden sind. Es wird auf die Kritik eines anonymen Polizeibeamten eingegangen, der die unzureichende Schießausbildung anprangert.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind die hessischen Polizeibeamten, insbesondere die Waffenträgerinnen und Waffenträger der Zielgruppen 1 und 2.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Die Anfrage stellt mehrere Fragen zu den Defiziten im Schießtraining, darunter die Anzahl der betroffenen Beamten, die Ursachen für die unzureichende Ausbildung und die Maßnahmen der Landesregierung zur Verbesserung.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung bestätigt, dass es in den Jahren 2020 und 2021 aufgrund der Corona-Pandemie zu Beeinträchtigungen im Schießtraining kam. Rund 27% der Zielgruppe 1 und 43% der Zielgruppe 2 konnten 2020 keinen Nachweis der Kontrollübung erbringen. Im Jahr 2022 haben 73% der Zielgruppe 1 und 46% der Zielgruppe 2 die Kontrollübung absolviert. Maßnahmen zur Verbesserung wurden ergriffen, einschließlich der Optimierung von Trainingszeiten.
⚡ Einordnung
Die Fraktion der Alternative für Deutschland äußert Bedenken hinsichtlich der Schießausbildung. Die Landesregierung berichtet von pandemiebedingten Einschränkungen und einer Priorisierung der Kontrollübungen. Die Einführung eines neuen Einsatztrainingszentrums wird als zukünftige Maßnahme zur Verbesserung des Trainings genannt.