❓ Dokument 20/881
📋 Worum geht es?
In dieser Kleinen Anfrage wird untersucht, wie archäologische Untersuchungen die Kosten und Planung von Bauland in Hessen beeinflussen. Es wird auf die Rolle der hessenARCHÄOLOGIE und die damit verbundenen finanziellen Belastungen für Kommunen eingegangen.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind die Kommunen in Hessen, die Bauland erschließen möchten, sowie die hessenARCHÄOLOGIE und private Archäologiefirmen.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Es werden Fragen zur Anzahl der durchgeführten archäologischen Voruntersuchungen, den entstandenen Kosten für Kommunen und der Rolle von Fachunternehmen gestellt.
🔎 Was wurde geantwortet?
Zwischen 2014 und 2019 wurden in Hessen 18 kostenpflichtige archäologische Voruntersuchungen durchgeführt. Die Kosten für Kommunen sind nicht bezifferbar, da sie oft Teil anderer Maßnahmen sind. In 780 Fällen wurden privatwirtschaftliche Archäologiefirmen beauftragt. Das Verursacherprinzip gemäß § 18 Abs. 5 HDSchG regelt die Kostenübernahme.
⚡ Einordnung
Die Anfrage wirft Fragen zur finanziellen Belastung von Kommunen auf und thematisiert die Balance zwischen Denkmalschutz und Baulanderschließung. Es gibt keine Hinweise darauf, dass Baulanderschließungen aufgrund der Kosten für archäologische Untersuchungen aufgegeben wurden.