❓ Dokument 20/8823
📋 Worum geht es?
In der Kleinen Anfrage wird die Schließung des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes (ÄBD) in Lich thematisiert. Die Fragestellerin, Nina Heidt-Sommer von der SPD, erkundigt sich nach der Beurteilung der Landesregierung zur Schließung und deren Auswirkungen auf die medizinische Versorgung in der Region.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Lich sowie der umliegenden Städte und Gemeinden, die auf den Ärztlichen Bereitschaftsdienst angewiesen sind.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Es werden Fragen zur Schließung des ÄBD, zur Inanspruchnahme, zur Veröffentlichung von Zahlen durch die Kassenärztliche Vereinigung und zur Evaluation der Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum gestellt.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung sieht keine aufsichtsrechtlichen Maßnahmen als erforderlich an und verweist auf die Eigenverantwortlichkeit der Kassenärztlichen Vereinigung. Es liegen keine spezifischen Zahlen zur Inanspruchnahme des ÄBD in Lich vor, und die KVH hat festgestellt, dass die medizinische Versorgung durch Hausbesuchsdienste sichergestellt ist.
⚡ Einordnung
Die Schließung des ÄBD in Lich wird von verschiedenen Seiten kritisch betrachtet, da sie potenziell negative Auswirkungen auf die Gesundheitsversorgung in der Region haben könnte. Die Diskussion über die Notwendigkeit und Effektivität von Hausbesuchsdiensten im Vergleich zu stationären Angeboten ist politisch umstritten.