❓ Dokument 20/8955
📋 Worum geht es?
In dieser Kleinen Anfrage wird die Problematik der Sekundärmigration von Asylbewerbern in Hessen thematisiert. Es wird untersucht, wie viele Asylbewerber, die bereits in einem anderen EU-Land anerkannt wurden, sich in Hessen aufhalten und welche Maßnahmen die Landesregierung ergreift.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind Asylbewerber und anerkannte Flüchtlinge, die in Hessen leben und zuvor in anderen EU-Staaten Schutzstatus erhalten haben.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Es werden Fragen zur Anzahl der Asylbewerber, deren Herkunftsländer, Geschlechtsverteilung und den Kosten für Bund, Land und Kommunen gestellt. Zudem wird nach den Maßnahmen der Landesregierung zur Bekämpfung der Sekundärmigration gefragt.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung hat keine konkreten Erkenntnisse zu den erfragten Daten und verweist auf den Verantwortungsbereich der Bundesregierung. Es wird festgestellt, dass die Bundesregierung wiederholt aufgefordert wurde, die Sekundärmigration zu regulieren.
⚡ Einordnung
Die Anfrage zeigt die Herausforderungen im deutschen Asylsystem auf und thematisiert die Verantwortung der Bundesregierung. Die Diskussion um Sekundärmigration ist politisch umstritten, da sie Fragen der nationalen und europäischen Asylpolitik berührt.