❓ Dokument 20/8961
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage von René Rock beschäftigt sich mit der Einführung von Wasserstoffzügen in Hessen, deren Finanzierung und den Herausforderungen bei der Bereitstellung von grünem Wasserstoff. Es wird auf die Wasserstoffstrategie der Landesregierung und die geplante Brennstoffzellenzugflotte eingegangen.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind die Fahrgäste im RMV-Gebiet, die Landesregierung von Hessen, die Industrie im Industriepark Höchst sowie die Betreiber der Wasserstofftankstellen.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Es werden Fragen zur Verfügbarkeit von grünem Wasserstoff, den Kosten und der Wirtschaftlichkeit des Betriebs der Wasserstoffzüge gestellt.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung erklärt, dass die Wasserstoffzüge zunächst mit grauem Wasserstoff betrieben werden, da grüner Wasserstoff erst in den kommenden Jahren verfügbar sein wird. Die jährliche Wasserstoffmenge für die Züge wird auf ca. 650.000 bis 700.000 kg geschätzt. Die Kosten für grünen Wasserstoff sind derzeit nicht bekannt, da sie von vertraglichen Vereinbarungen abhängen.
⚡ Einordnung
Die Diskussion über die Nutzung von grauem Wasserstoff als Übergangslösung und die Notwendigkeit, auch nicht-grün erzeugten Wasserstoff zu verwenden, wird als wichtig erachtet, um die Wasserstoffwirtschaft voranzutreiben. Die Landesregierung sieht die Technologieentwicklung als entscheidend für die Zukunft der Wasserstoffnutzung.