❓ Dokument 20/9009
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage behandelt den Anstieg des illegalen Welpenhandels in Hessen, insbesondere während der Corona-Pandemie. Die Fragestellerin möchte Informationen über die gesetzlichen Grundlagen, die Anzahl der Fälle und die Maßnahmen der Landesregierung erhalten.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind potenzielle Hundekäufer, Züchter, Tierschutzorganisationen und die Veterinärverwaltung in Hessen.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Es werden Fragen zu den gesetzlichen Grundlagen für den Verkauf von Tieren, der Anzahl der Fälle von illegalem Welpenhandel und den Maßnahmen der Landesregierung zur Bekämpfung dieses Problems gestellt.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung gibt an, dass es keine spezifischen landesrechtlichen Vorgaben für den Verkauf von Tieren gibt. Zwischen 2019 und 2022 wurden 315 Fälle von illegalem Welpenhandel registriert. Es wurden 293 Hunde beschlagnahmt. Die Landesregierung plant keine spezifischen Gesetzesänderungen, unterstützt jedoch Tierheime.
⚡ Einordnung
Die Anfrage verdeutlicht die Herausforderungen im Tierschutz und den illegalen Welpenhandel. Die Landesregierung sieht die Problematik als überregional an und beteiligt sich an europäischen Initiativen zur Bekämpfung des illegalen Handels.