❓ Dokument 20/9019
📋 Worum geht es?
In dieser Kleinen Anfrage wird untersucht, wie viele Hospitalisierungen in Hessen seit 2018 aufgrund unerwünschter Arzneimittelnebenwirkungen (UAW) stattfanden. Die Fragesteller möchten detaillierte Daten zu den Fällen, einschließlich Klinikstandorten und Altersgruppen, erhalten.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind Patienten in hessischen Kliniken, insbesondere ältere Menschen und Bewohner von Alten- und Pflegeheimen sowie Personen in häuslicher Pflege.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Die Fragesteller fordern eine detaillierte Aufschlüsselung der Hospitalisierungen und Notaufnahmen aufgrund von UAW, einschließlich der Anzahl der Medikationsfehler und der Verfügbarkeit elektronischer Medikationspläne.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Antwort des Ministeriums für Soziales und Integration gibt an, dass seit 2018 insgesamt 38.283 Hospitalisierungen aufgrund von UAW in Hessen stattfanden. Weitere spezifische Daten zu Notaufnahmen und Medikationsfehlern konnten nicht bereitgestellt werden.
⚡ Einordnung
Die Anfrage wirft Fragen zur Sicherheit von Arzneimitteln auf und zeigt, dass es in Hessen eine signifikante Anzahl von Hospitalisierungen aufgrund von UAW gibt. Dies könnte politische Diskussionen über Arzneimittelsicherheit und Patientenversorgung anstoßen.