❓ Dokument 20/9116
📋 Worum geht es?
In dieser Kleinen Anfrage wird die Situation unbegleiteter minderjähriger Geflüchteter in Hessen thematisiert. Es wird auf die Überlastung der Betreuungskapazitäten in Städten wie Frankfurt hingewiesen und die Notwendigkeit einer besseren Verteilung auf die Landkreise angesprochen.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind unbegleitete minderjährige Geflüchtete in Hessen, insbesondere in den Städten Frankfurt und Gießen sowie die dortigen Jugendämter.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Es werden Fragen zur Kenntnis der Landesregierung über die Problematik, zu den Maßnahmen der Landesregierung zur Unterstützung der Kommunen und zur finanziellen Kompensation für die Kommunen gestellt.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung hat seit der zweiten Jahreshälfte 2021 steigende Zahlen unbegleiteter minderjähriger Geflüchteter festgestellt. Eine Verordnung zur Zuweisung und Verteilung innerhalb Hessens trat am 08.10.2022 in Kraft. Die Kosten für die Betreuung werden gemäß SGB VIII vom Land getragen.
⚡ Einordnung
Die Anfrage beleuchtet die Herausforderungen bei der Betreuung unbegleiteter minderjähriger Geflüchteter und die Verantwortung der Kommunen. Es gibt Bestrebungen, die Situation zu verbessern, jedoch bleibt die Umsetzung und Unterstützung durch das Land ein zentrales Thema.