❓ Dokument 20/914
📋 Worum geht es?
In dieser kleinen Anfrage wird die Situation der suchtmedizinischen Versorgung von opioidabhängigen Inhaftierten in hessischen Justizvollzugsanstalten thematisiert. Es wird auf die Notwendigkeit einer adäquaten medizinischen Versorgung sowie auf die Herausforderungen und Maßnahmen eingegangen.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind opioidabhängige Inhaftierte in hessischen Justizvollzugsanstalten sowie das medizinische Fachpersonal, das für deren Versorgung zuständig ist.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Die Anfrage stellt Fragen zur Versorgungsrate opioidabhängiger Gefangener, zur Qualität der medizinischen Versorgung im Vergleich zur gesetzlichen Krankenversicherung und zur Prävention von Infektionskrankheiten.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Antworten der Regierung zeigen, dass alle erwachsenen opioidabhängigen Gefangenen in Hessen substituiert werden können. Zum Stichtag 31. März 2019 waren 365 Gefangene in einer Substitutionsbehandlung. Es wird betont, dass die medizinische Versorgung in Haft den Standards der gesetzlichen Krankenversicherung entspricht.
⚡ Einordnung
Die Anfrage beleuchtet die Herausforderungen der suchtmedizinischen Versorgung im Justizvollzug und die Notwendigkeit, die Gesundheitsversorgung für Inhaftierte zu verbessern. Es gibt eine gesellschaftliche Diskussion über die Stigmatisierung von Drogenabhängigen und die Bedeutung von Präventionsmaßnahmen.