❓ Dokument 20/9178
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage thematisiert die Herausforderungen in der medizinischen Versorgung von Menschen mit Myalgischer Enzephalomyelitis (ME) und Chronic Fatigue Syndrome (CFS) in Hessen. Es wird auf die prekäre Versorgungslage, fehlende spezialisierte Angebote und die Notwendigkeit einer besseren Ausbildung von Fachpersonal hingewiesen.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind circa 250.000 Menschen in Deutschland, darunter 40.000 Kinder und Jugendliche, die an ME/CFS leiden. In Hessen gibt es derzeit keine spezialisierten Versorgungsangebote für diese Patientengruppe.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Die Anfrage umfasst Fragen zur medizinischen Versorgung, zu den Herausforderungen bei der Diagnostik und zu den Maßnahmen der Landesregierung zur Verbesserung der Versorgung von ME/CFS- und Long-COVID-Patienten.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung erkennt die Schwierigkeiten in der Diagnostik und Versorgung von ME/CFS an und verweist auf die Notwendigkeit interdisziplinärer Ansätze. Es gibt keine spezifischen Behandlungszentren für ME/CFS in Hessen, und die Versorgungsaufträge der Krankenhäuser sind nicht auf einzelne Krankheiten ausgerichtet.
⚡ Einordnung
Die Anfrage wirft wichtige Fragen zur Anerkennung und Behandlung von ME/CFS auf, die in der Ärzteschaft oft unbekannt sind. Die Landesregierung plant keine speziellen Maßnahmen zur Schaffung von Behandlungszentren, was auf eine unzureichende Unterstützung für die Betroffenen hinweist.