❓ Dokument 20/92
📋 Worum geht es?
In dieser Kleinen Anfrage wird der Umgang von Wohnungsbaugesellschaften in Hessen, die dem Einflussbereich des Landes unterliegen, mit ihren Mietwohnungsbeständen thematisiert. Die Fragestellerin möchte Informationen über die Bestände und Mieterhöhungen in Kommunen mit angespannten Wohnungsmärkten erhalten.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind Mieter in den 16 Kommunen Hessens, die als Gebiete mit angespannten Wohnungsmärkten definiert sind, sowie die Wohnungsbaugesellschaften Nassauische Heimstätte und GWH.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Es werden Fragen zu den Beständen an Mietwohnungen, den durchgeführten Mieterhöhungen und den Auswirkungen auf die Mieter gestellt. Insbesondere wird nach der maximalen Ausschöpfung der Mieterhöhungspotenziale gefragt.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Antworten der Regierung zeigen, dass die Nassauische Heimstätte 34.252 Wohnungen in angespannten Märkten verwaltet. Von diesen wurden bei 5.634 Wohnungen die maximalen Mieterhöhungen ausgeschöpft. Bei 14.502 Wohnungen wurden geringere Mieterhöhungen durchgeführt, und in 2.293 Fällen wurde auf Mieterhöhungen vollständig verzichtet.
⚡ Einordnung
Die Anfrage und die Antworten verdeutlichen die Herausforderungen im sozialen Wohnungsbau in Hessen und die Bemühungen der Landesregierung, den Rückgang von Sozialwohnungen zu stoppen. Es gibt Bestrebungen, den Wohnungsbestand zu erhöhen und gleichzeitig die Mieterhöhungen zu begrenzen.