❓ Umgang von Wohnungsbaugesellschaften, die aufgrund ihrer Eigentumsstruktur direkt (Nassauische Heimstätten) oder indirekt (GWH als Immobilientochter der Hessischen Landesbank) dem Einflussbereich des Landes mit ihren Mietwohnungsbeständen unterliegen
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage von Elke Barth thematisiert den Umgang von Wohnungsbaugesellschaften, die dem Einflussbereich des Landes Hessen unterliegen, mit ihren Mietwohnungsbeständen. Es wird insbesondere auf die Nassauische Heimstätte und die GWH Wohnungsgesellschaft eingegangen.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind Mieter in den 16 Kommunen Hessens, die als Gebiete mit angespannten Wohnungsmärkten definiert sind, sowie die Wohnungsbaugesellschaften selbst.
🎯 Was wird gefragt?
Die Fragestellerin fragt nach den Beständen an Mietwohnungen, den Mieterhöhungen seit 2015 und den Maßnahmen der Gesellschaften zur Beibehaltung von Sozialwohnungen.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Antworten der Landesregierung zeigen, dass die Nassauische Heimstätte 34.252 Wohnungen in angespannten Märkten verwaltet. Von 2015 bis 2018 wurden bei 5.634 Wohneinheiten die maximal möglichen Mieterhöhungen ausgeschöpft. Zudem wurde bei 14.502 Wohnungen eine geringere Mieterhöhung als gesetzlich zulässig vorgenommen.
⚡ Einordnung
Die Landesregierung stellt fest, dass die Zahl der Sozialwohnungen in den letzten zehn Jahren gesunken ist, und plant Maßnahmen zur Stabilisierung und Erhöhung des Bestands. Die Nassauische Heimstätte wird gestärkt, um zusätzliche Wohnungen zu bauen.