❓ Dokument 20/9409
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage thematisiert die Auswirkungen des Auslaufens des Bundesprogramms 'Sprach-Kitas' auf die sprachliche Bildung in Kindertagesstätten in Frankfurt. Es wird die Bedeutung des Programms für die Förderung von Kindern mit nicht-deutschen Herkunftssprachen und die Sicherstellung der finanziellen Mittel durch die Landesregierung behandelt.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind Kinder in Frankfurt, insbesondere solche mit nicht-deutschen Herkunftssprachen, sowie die Träger von Kindertagesstätten und die Fachkräfte, die in diesen Einrichtungen arbeiten.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Es wird gefragt, welche Maßnahmen die Landesregierung ergreift, um die sprachliche Bildung in Frankfurt trotz des Auslaufens des Programms aufrechtzuerhalten und welche finanziellen Mittel bereitgestellt werden.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung erkennt die hohe Bedeutung des Programms für die sprachliche Bildung an und plant, die finanzierten Stellen bis Ende 2024 zu sichern. In Frankfurt profitieren 80 Kitas von dem Programm, und es werden 81 halbe Stellen für Sprachförderfachkräfte finanziert. Insgesamt wurden seit Programmbeginn über 12 Millionen Euro bewilligt.
⚡ Einordnung
Die Anfrage zeigt die politische Verantwortung der Landesregierung auf, die bestehenden Strukturen der sprachlichen Bildung zu erhalten. Es gibt Unterstützung für das Programm, jedoch auch Herausforderungen durch das Auslaufen der Bundesmittel, die die Qualität der frühkindlichen Bildung in Frankfurt beeinflussen könnten.