❓ Dokument 20/9415
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage von Moritz Promny thematisiert die personelle Ausstattung im Rahmen der Novelle des Lehrkräftebildungsgesetzes in Hessen. Es wird die Bedeutung der pädagogischen Mitarbeitenden während des Praxissemesters sowie die Auswirkungen der Verstetigung des Modellversuchs auf die personellen Ressourcen an den Hochschulen erörtert.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind Lehramtsstudierende, Hochschulen in Hessen, insbesondere die Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main, die Justus-Liebig-Universität Gießen und die Universität Kassel, sowie die dort tätigen pädagogischen Mitarbeitenden.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Es wird gefragt, welche Bedeutung die Landesregierung der Arbeit der pädagogischen Mitarbeitenden beimisst, wie viele Stellen gestrichen wurden und wie eine gute Begleitung der Studierenden trotz der Veränderungen sichergestellt werden kann.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung betont die hohe Bedeutung der Betreuung während der Praxisphase und dass keine Stellen für pädagogische Mitarbeitende gestrichen wurden. Stattdessen wurde die Anzahl der Stellen erhöht, um der gestiegenen Anzahl an Studienplätzen gerecht zu werden. Für die Jahre 2023 bis 2025 sind zusätzliche Mittel in Höhe von 9,6 Millionen Euro eingeplant.
⚡ Einordnung
Die Antworten der Landesregierung zeigen, dass trotz der Beendigung des Modellversuchs die Ressourcen für die praktische Ausbildung gesichert sind. Dies könnte auf politische Unterstützung für die Lehrkräftebildung hinweisen, jedoch gibt es Bedenken hinsichtlich der tatsächlichen Umsetzung und der Qualität der Ausbildung.