❓ Dokument 20/9518
📋 Worum geht es?
In der kleinen Anfrage wird die geplante Errichtung eines zentralen Bereitstellungslagers für Atommüll in Würgassen behandelt. Der Fragesteller äußert Bedenken hinsichtlich der Eignung des Standorts und verweist auf ein Gutachten, das die Notwendigkeit eines solchen Lagers in Frage stellt.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind die Anwohner in der Region Würgassen sowie die Bundesländer Hessen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Es wird gefragt, ob die hessische Landesregierung das Gutachten kennt und wie sie dessen Ergebnisse bewertet. Zudem wird nach einer möglichen Zusammenarbeit mit Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen gefragt.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die hessische Landesregierung hat das Gutachten zur Kenntnis genommen und sieht es als Ergänzung zu bestehenden Dokumenten. Sie betont, dass die Entscheidung über die Notwendigkeit eines zentralen Bereitstellungslagers beim Bund liegt.
⚡ Einordnung
Die Anfrage zeigt die Bedenken der hessischen Opposition gegenüber den Planungen und die Forderung nach mehr Transparenz und Mitwirkung der Landesregierung in der Diskussion um das Atommüll-Lager. Es gibt Widerstand aus den angrenzenden Bundesländern, die ebenfalls gegen den Standort sind.