❓ Standards für die Zuweisung von sonderpädagogischen Bildungs-, Beratungs- und Unterstützungsleistungen
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage von Christoph Degen thematisiert die Standards für die Zuweisung von sonderpädagogischen Bildungs-, Beratungs- und Unterstützungsleistungen in Hessen. Es wird auf die schulbezogene und schülerbezogene Zuweisung eingegangen, die sich nach regionalen Gegebenheiten und individuellen Bedürfnissen richtet.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind Schülerinnen und Schüler mit Beeinträchtigungen und Behinderungen, Schulen in Hessen sowie Lehrkräfte, die in der sonderpädagogischen Förderung tätig sind.
🎯 Was wird gefragt?
Es werden zentrale Fragen zur Anzahl der verfügbaren Lehrerstellen für sonderpädagogische Förderung und zur quantitativen Erfassung des Bedarfs an sonderpädagogischen Leistungen gestellt.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung gibt an, dass für das Schuljahr 2019/2020 insgesamt 4.722,5 Lehrerstellen zur Verfügung stehen. Die Bedarfsbemessung erfolgt nach Gesamtschülerzahl und regionalen Besonderheiten. Zudem wird darauf hingewiesen, dass die Zuweisung von Ressourcen nicht strikt an die Anzahl der Schülerinnen und Schüler mit festgestelltem Anspruch gekoppelt ist.
⚡ Einordnung
Die Fragesteller vermuten, dass die Zuweisung von sonderpädagogischen Ressourcen nicht den tatsächlichen Bedarf abbildet. Die Landesregierung antwortet, dass die Zuweisung flexibel und an die individuellen Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler angepasst wird. Zudem wird auf die Entwicklung der Lehrerstellen von 4.004,2 im Schuljahr 2013/2014 auf 4.722,5 im Jahr 2019 hingewiesen.