❓ Hessenweite Umsetzung der Beweissicherung nach einer Vergewaltigung ohne Anzeige
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage thematisiert die hessenweite Umsetzung der Beweissicherung nach Vergewaltigungen ohne Anzeige. Es wird untersucht, wie viele Kliniken und Arztpraxen an entsprechenden Modellvorhaben teilnehmen und welche Maßnahmen zur Verbesserung der Versorgung getroffen werden.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffene sind vor allem Frauen, die Opfer von Vergewaltigung wurden, sowie Kliniken und Arztpraxen in Hessen, die an den Modellprojekten beteiligt sind.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Die Fragestellerin fragt nach der Anzahl der Kliniken und Arztpraxen, die an den Modellvorhaben teilnehmen, sowie nach den Plänen der Landesregierung zur flächendeckenden Versorgung und zur Schließung von Versorgungsengpässen.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung antwortet, dass aktuell 23 Kliniken am Modell 'Medizinische Soforthilfe nach Vergewaltigung' teilnehmen. Es wird auf die Wichtigkeit der medizinischen Nachsorge hingewiesen und die Anzahl der neu angeschlossenen Kliniken seit 2019 genannt. Zudem wird erläutert, dass ein landesweites Netzwerk angestrebt wird, um die Versorgung zu verbessern.
⚡ Einordnung
Die Fragestellerin betont, dass die meisten Vergewaltigungen nicht angezeigt werden und fordert eine flächendeckende Beweissicherung. Die Landesregierung nennt konkrete Zahlen zu teilnehmenden Kliniken und beschreibt die Herausforderungen und Fortschritte bei der Umsetzung der Beweissicherung in Hessen.