❓ Geflüchtete aus der Ukraine an den hessischen Hochschulen
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage thematisiert die Herausforderungen und die Situation geflüchteter Studierender aus der Ukraine an hessischen Hochschulen. Es wird auf die fehlenden Regelungen in Hessen im Vergleich zu anderen Bundesländern hingewiesen und die Verantwortung der Hochschulen betont.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind geflüchtete Studierende aus der Ukraine sowie Drittstaatenangehörige, die zuvor in der Ukraine studiert haben. Auch die hessischen Hochschulen sind direkt betroffen.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Die Fragestellerinnen fragen nach der Anzahl der geflüchteten Studierenden aus der Ukraine an hessischen Hochschulen, deren Staatsangehörigkeit, Immatrikulation und Wartelisten sowie nach den zuständigen Stellen an den Hochschulen.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung antwortet, dass keine genauen Zahlen zu geflüchteten Studierenden vorliegen, da die amtliche Statistik keine Angaben zum Aufenthaltsstatus enthält. Es wird jedoch festgestellt, dass im Sommersemester 2022 deutlich mehr ukrainische Studierende in Hessen immatrikuliert wurden als im Vorjahr.
⚡ Einordnung
Die Fragestellerinnen betonen die Notwendigkeit von Regelungen für Drittstaatenangehörige und verweisen auf die Lübecker Erklärung der Kultusministerkonferenz. Die Landesregierung hat sich für eine bundespolitische Lösung ausgesprochen und auf die Verlängerung der Frist zur visafreien Einreise hingewiesen.