❓ Dokument 19/409
📋 Worum geht es?
Die Anfrage von Ulf Thiele (CDU) thematisiert den Einsatz von Lerntherapie an Schulen in Niedersachsen, insbesondere im Kontext der Corona-Pandemie. Es wird nach den Plänen der Landesregierung für einen dauerhaften Ausbau dieser Angebote gefragt.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind Schülerinnen und Schüler mit Teilleistungsstörungen wie Legasthenie und Dyskalkulie sowie deren Familien und Schulen in Niedersachsen.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Die zentrale Frage ist, ob die Landesregierung plant, den Einsatz von Lerntherapie an Schulen dauerhaft auszubauen und wie die individuelle Förderung von Schülern mit Teilleistungsstörungen nach dem Auslaufen des Aktionsprogramms organisiert wird.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung antwortet, dass therapeutische Angebote nicht Aufgabe der Schulen sind und ein dauerhafter Ausbau nicht geplant ist. Die individuelle Förderung erfolgt durch die Schulen selbst, unterstützt durch externe Institutionen, wenn nötig. Die Finanzierung von Therapiekosten für betroffene Familien erfolgt im Rahmen des gesetzlichen Anspruchs nach § 35 a SGB VIII.
⚡ Einordnung
Die Fragesteller betonen die Notwendigkeit präventiver Lerntherapieangebote. Die Landesregierung verweist darauf, dass die Schulen über ein Sonderbudget von 70 Millionen Euro verfügen, um individuelle Fördermaßnahmen zu unterstützen. Eine Fortsetzung der spezifischen Lerntherapieangebote ist nicht vorgesehen.