❓ Dokument 19/483
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage thematisiert die Regelungen und Auswirkungen des Mutterschutzes für Lehrerinnen in Niedersachsen während der Corona-Pandemie. Insbesondere wird auf die Herausforderungen eingegangen, die durch Beschäftigungsverbote im Präsenzunterricht entstanden sind.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind Lehrerinnen an allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen in Niedersachsen, die aufgrund von Schwangerschaften in ihrer Tätigkeit eingeschränkt sind.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Die Abgeordneten fragen nach der Anzahl der ausgesprochenen Beschäftigungsverbote und den wissenschaftlichen Grundlagen der Gefährdungseinschätzung im Zusammenhang mit COVID-19.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung gibt an, dass in den Jahren 2020 und 2021 insgesamt 3.786 Beschäftigungsverbote an allgemeinbildenden Schulen und 250 an berufsbildenden Schulen ausgesprochen wurden. Aktuell befinden sich 540 Lehrerinnen an allgemeinbildenden Schulen und 21 an berufsbildenden Schulen in einem Beschäftigungsverbot.
⚡ Einordnung
Die Anfrage beleuchtet die besonderen Schutzmaßnahmen für schwangere Lehrerinnen in Schulen und die Herausforderungen, die sich durch die Corona-Pandemie ergeben haben. Dies könnte politische Diskussionen über die Handhabung des Mutterschutzes und die Sicherheit von Lehrkräften an Schulen anstoßen.