❓ Dokument 19/571
📋 Worum geht es?
Die Anfrage thematisiert die Herausforderungen im Bereich der frühkindlichen Bildung, insbesondere den Fachkräftemangel und die Attraktivität der Ausbildung zur Erzieherin oder zum Erzieher. Es wird diskutiert, wie Teilzeitausbildungen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie verbessern können.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind angehende Erzieherinnen und Erzieher, Bildungseinrichtungen wie Fachschulen und Berufsschulen sowie die Landesregierung von Niedersachsen.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Es wird gefragt, wie viele Teilzeitausbildungsplätze zur Erzieherin oder zum Erzieher existieren und ob Berufsschulen finanzielle Nachteile haben, wenn sie Teilzeitplätze anbieten. Zudem wird nach Maßnahmen gefragt, um finanzielle Lücken zu schließen.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung berichtet, dass im Schuljahr 2021/22 insgesamt 2.291 Personen in Teilzeitausbildungen zur Erzieherin oder zum Erzieher waren. Berufsschulen erhalten Finanzmittel basierend auf der Anzahl der Schülerinnen und Schüler, und eine Erhöhung der Teilzeitplätze soll nicht zu finanziellen Nachteilen führen.
⚡ Einordnung
Die Anfrage ist politisch relevant, da sie auf den Fachkräftemangel in der frühkindlichen Bildung hinweist. Die Diskussion um Teilzeitausbildungen könnte die Attraktivität des Berufs steigern und wird von der CDU unterstützt, während die Umsetzung von Maßnahmen zur Verbesserung der Ausbildungssituation kritisch beobachtet wird.