❓ Dokument 19/681
📋 Worum geht es?
Die Anfrage thematisiert die Verbreitung des Nordamerikanischen Signalkrebses in niedersächsischen Gewässern und die damit verbundenen Risiken für die Artenvielfalt und Ökosysteme. Die Fragesteller erkundigen sich nach den Vorkommen, der Populationsgröße und den Maßnahmen der Landesregierung zur Bekämpfung dieser invasiven Art.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind die niedersächsischen Gewässer, die dort lebenden Arten sowie die Fischereiwirtschaft und Umweltschutzbehörden.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Die Fragesteller fragen, in welchen Flüssen der Signalkrebs vorkommt, wie groß die Populationen sind und welche Maßnahmen die Landesregierung zur Reduzierung der Bestände ergriffen hat.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung berichtet, dass der Signalkrebs in vielen niedersächsischen Flüssen verbreitet ist, mit Populationen von mehreren Tausend bis über 100.000 Tieren. Es gibt keine belastbaren Hinweise auf eine erhebliche Gefährdung der Artenvielfalt, jedoch bestehen artenschutzfachliche Konflikte. Die Regierung hat Maßnahmen wie Besatzverbote und Projekte zur Bekämpfung invasiver Arten initiiert.
⚡ Einordnung
Die Anfrage wurde von der Christlich Demokratischen Union Deutschlands eingereicht. Die Landesregierung hat auf die Bedrohung durch invasive Arten hingewiesen und Maßnahmen zur Bekämpfung skizziert, darunter die Förderung von Projekten und die Umsetzung der EU-Verordnung über invasive Arten. Es wird auf die Notwendigkeit verwiesen, die Bestände durch Eigeninitiative der Fischereiberechtigten zu reduzieren.