❓ Dokument 19/983
📋 Worum geht es?
In dieser kleinen Anfrage wird die Umsetzung des Verbots des Kükentötens in Niedersachsen thematisiert. Der Abgeordnete Dr. Marco Mohrmann fragt nach den Maßnahmen der Landesregierung zur Sicherstellung einer tier-, umwelt- und klimagerechten Umsetzung des Verbots.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind niedersächsische Brütereien, Landwirte, Tierschutzorganisationen sowie die Verbraucher.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Es werden Fragen zur Umsetzung des Verbots, zur Abwanderung von Brütereien ins Ausland, zu Maßnahmen der Landesregierung und zur Verfügbarkeit von Schlachtmöglichkeiten für Bruderhähne gestellt.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung berichtet, dass die Umsetzung des Verbots in Brütereien durch die Aufzucht von Bruderhähnen und Verfahren zur Geschlechtsbestimmung erfolgt. Es gibt keine belastbaren Informationen zur Abwanderung von Brütereien. Die Landesregierung kann keine konkreten Maßnahmen zur Verhinderung der Abwanderung ergreifen, da dies in der Entscheidungsbefugnis des Bundes liegt.
⚡ Einordnung
Die Anfrage ist politisch relevant, da sie die Umsetzung von Tierschutzmaßnahmen in Niedersachsen und die Wettbewerbsfähigkeit der Brütereien betrifft. Kritiker befürchten, dass die Regelungen zu einer Abwanderung führen könnten, während die Landesregierung auf die Notwendigkeit einer EU-weiten Regelung hinweist.