❓ Aufarbeitung der Kinderverschickung in Nordrhein-Westfalen und Einrichtung eines Runden Tisches
📋 Worum geht es?
Das Dokument behandelt die Aufarbeitung des Themas Kinderverschickung in Nordrhein-Westfalen. Es wird auf die Initiative des Landtags eingegangen, die eine parteiübergreifende Aufarbeitung fordert. Die Landesregierung berichtet über die Fortschritte und geplanten Schritte zur Einrichtung eines Runden Tisches.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind die ehemaligen Verschickungskinder sowie die Organisationen und Institutionen, die an den Kinderverschickungen beteiligt waren.
🎯 Was wird gefragt?
Die Fragesteller fragen nach den Vorbereitungen zur Einrichtung eines Runden Tisches und den Organisationen, die bereit sind, daran mitzuwirken. Zudem wird die Rolle der Bundesregierung und die Unterstützung durch den Bund thematisiert.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung führt aus, dass sie mit dem Verein Aufarbeitung Kinderverschickungen NRW zusammenarbeitet und ein Citizen-Science-Projekt zur Aufarbeitung der Geschichte der Kinderverschickungen initiiert hat. Ein Runder Tisch soll Anfang 2023 konstituiert werden. Der Bund hat sich bislang nicht an der Aufarbeitung beteiligt, und die Landesregierung befürwortet die Einrichtung einer Bund-Länder-Arbeitsgruppe.
⚡ Einordnung
Die Landesregierung plant, das Citizen-Science-Projekt bis 2026 mit bis zu 575.000 Euro zu fördern. Die Jugend- und Familienministerkonferenz hat die Notwendigkeit einer bundesweiten Aufarbeitung betont. Die Landesregierung zeigt sich positiv gegenüber der Einrichtung einer Bund-Länder-Arbeitsgruppe.