❓ Auswirkungen des Kohleausstiegs auf Arbeitsplätze im Rheinischen Revier
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage thematisiert die Auswirkungen des beschleunigten Kohleausstiegs auf die Beschäftigung im Rheinischen Revier und die damit verbundenen wirtschaftlichen Konsequenzen. Es wird untersucht, wie viele Arbeitsplätze betroffen sind und welche Maßnahmen zur Sicherstellung der Energieversorgung geplant sind.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind die Beschäftigten in der Braunkohleverstromung, insbesondere im Rheinischen Revier, sowie die betroffenen Kommunen und Unternehmen, die von der Wertschöpfung der Braunkohleverstromung abhängen.
🎯 Was wird gefragt?
Die Fragesteller fragen konkret nach der Anzahl der Arbeitsplätze, die durch den Kohleausstieg verloren gehen, der Wertschöpfung in den betroffenen Regionen sowie den geplanten Projekten zur Sicherstellung der Energieversorgung.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung antwortet, dass bis zu 14.400 Arbeitsplätze im Rheinischen Revier und 21.500 in Nordrhein-Westfalen betroffen sein könnten. Der Kohleausstieg wird voraussichtlich 4.400 Arbeitsplätze im Rheinischen Revier und 6.600 in Nordrhein-Westfalen bis 2030 kosten. Die Wertschöpfung aus der Braunkohleverstromung beträgt rund 1,2 Milliarden Euro. Zudem werden Maßnahmen zur Schaffung neuer Arbeitsplätze in Gaskraftwerken und der Ausbau erneuerbarer Energien genannt.
⚡ Einordnung
Die Fragesteller vermuten, dass der beschleunigte Kohleausstieg zu einem schnelleren Personalabbau führen wird. Die Landesregierung plant, den Weiterbetrieb bestimmter Braunkohlenblöcke bis 2024 zu sichern und den Ausbau erneuerbarer Energien voranzutreiben. Es wird auf frühere Drucksachen verwiesen, die ähnliche Themen behandeln.