❓ Wisente am Rothaarsteig – Entgleitet das Projekt?
📋 Worum geht es?
Die Anfrage thematisiert die Probleme und Entwicklungen des Projekts zur Zucht und Auswilderung von Wisenten im Rothaarsteig. Es wird auf die Herausforderungen durch juristische Auseinandersetzungen und die Zunahme der Wisentpopulation eingegangen.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind die Waldbauern in der Region Rothaarsteig, die unter Wildschäden leiden, sowie die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen, die für das Projekt zuständig ist.
🎯 Was wird gefragt?
Die Fragesteller fragen nach der Entwicklung der Wisentpopulation, den gemeldeten Wildschäden und den geplanten Maßnahmen der Landesregierung im Falle einer Vertragskündigung durch den Trägerverein.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung hat auf die Anfrage geantwortet und Informationen zur Entwicklung der Wisentpopulation sowie zu den Wildschäden bereitgestellt. Es wurden insgesamt 375.664,33 € an Entschädigungen für Wildschäden seit 2013 ausgezahlt. Die Zuständigkeit für weitere Entscheidungen liegt beim Kreis Siegen-Wittgenstein.
⚡ Einordnung
Die Fragesteller vermuten, dass die Kündigung des Vertrags durch den Trägerverein die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Wisente beeinflusst. Die Landesregierung hat keine aktuellen Daten zur Wisentpopulation im Jahr 2022 und verweist auf ein Gutachten, das die Population von 8 Tieren im Jahr 2013 auf 26 Tiere im Jahr 2021 dokumentiert.