❓ Untätigkeit der Landesregierung bei Schließung der Psychosomatik-Abteilung in Duisburg
📋 Worum geht es?
Die Anfrage thematisiert die Schließung der Abteilung für Psychosomatik und Psychotherapie in Duisburg und die damit verbundene Kritik an der Landesregierung. Es wird die Frage aufgeworfen, welche Maßnahmen ergriffen wurden, um diese Schließung zu verhindern und wie die wohnortnahe Versorgung psychisch erkrankter Menschen in Duisburg gesichert werden kann.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind die Patientinnen und Patienten der Sana-Kliniken in Duisburg sowie deren Angehörige. Auch die allgemeine Bevölkerung in Duisburg, die auf psychiatrische und psychosomatische Versorgungsangebote angewiesen ist, ist betroffen.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Die Fragesteller fragen, welche konkreten Maßnahmen die Landesregierung unternommen hat, um die Schließung zu verhindern, ob die wohnortnahe Versorgung gewährleistet ist, welche zukünftigen Maßnahmen geplant sind und wie weitere Schließungen verhindert werden sollen.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung antwortet, dass die Schließung nicht als solche betrachtet wird, sondern als Verlagerung des Angebots. Es wird betont, dass die psychiatrische und psychosomatische Versorgung in Nordrhein-Westfalen im Rahmen eines integrativen Versorgungskonzepts geplant wird und keine Versorgungslücke besteht. Zudem wurden bereits Erweiterungen der Kapazitäten in den Sana-Kliniken bewilligt.
⚡ Einordnung
Die Fragesteller kritisieren die Untätigkeit der Landesregierung und vermuten, dass die Schließung zu einer Verschlechterung der Versorgung führt. Die Landesregierung hebt hervor, dass die Versorgung im niedergelassenen Bereich gesichert ist und keine Schließungen von Kliniken in Duisburg geplant sind. Es wird auf die Erhöhung der Mittel für die Krankenhausinvestitionsförderung verwiesen.