❓ Dokument 18/711
📋 Worum geht es?
In dieser Kleinen Anfrage wird untersucht, wie Kohlekraftwerke in Nordrhein-Westfalen zur Netzstabilität beigetragen haben und welche Rolle sie im Jahr 2021 spielten. Der Fokus liegt auf der Reservehaltung von Kraftwerken und deren Einsatz zur Stabilisierung des Stromnetzes.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind die Betreiber von Kraftwerken in Nordrhein-Westfalen sowie die Verbraucher, die auf eine stabile Energieversorgung angewiesen sind.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Es werden Fragen zur Anzahl und Art der Kraftwerke in der Netzreserve, deren Einsatzhäufigkeit und den erhaltenen Vergütungen gestellt.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung beantwortet die Fragen zur Netzreserve und nennt die Anlage Heyden Block 4 als einzige in der Netzreserve im Jahr 2021. Diese wurde 51 Mal für Redispatch-Maßnahmen angefordert. Die Vorhaltekosten für die Netzreserve betrugen 239,7 Millionen Euro, die Abrufkosten 250,9 Millionen Euro.
⚡ Einordnung
Die Anfrage beleuchtet die Abhängigkeit von Kohlekraftwerken für die Netzstabilität und wirft Fragen zur zukünftigen Energiepolitik auf. Es gibt Diskussionen über die Notwendigkeit fossiler Brennstoffe in der Übergangsphase zu erneuerbaren Energien.