❓ Dokument 18/820
📋 Worum geht es?
Die Anfrage thematisiert den Anstieg der Drogentoten in Nordrhein-Westfalen und fragt die Landesregierung nach den Gründen und Maßnahmen zur Bekämpfung dieses Problems.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind vor allem Drogenkonsumenten, deren Angehörige sowie die Kommunen in Nordrhein-Westfalen, die mit den Folgen des Drogenmissbrauchs umgehen müssen.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Die zentrale Frage der Anfrage ist, welche Gründe die Landesregierung für den Anstieg der Drogentoten sieht und welche Maßnahmen geplant sind, um die Situation zu verbessern.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung nennt mehrere Faktoren für den Anstieg der Drogentoten, darunter die Corona-Pandemie, die zu einem Rückgang niedrigschwelliger Hilfsangebote führte. Zudem wird auf die steigende Zahl der Rauschgifttoten und die Erfassung der Todesfälle eingegangen.
⚡ Einordnung
Die Landesregierung berichtet von einem Anstieg der Rauschgifttoten von 401 Fällen im Jahr 2020 auf 693 im Jahr 2021. 70,6 % der Drogentoten waren Langzeitkonsumierende. Die Erfassung erfolgt nach bundeseinheitlichen Richtlinien und berücksichtigt nur polizeilich erfasste Todesfälle.