❓ Dokument 18/830
📋 Worum geht es?
In dieser Kleinen Anfrage wird untersucht, welche Wertschöpfung durch die Transformation im Braunkohlesektor in Nordrhein-Westfalen gefährdet ist. Die Landesregierung wird gefragt, welche Subventionen und Arbeitsplätze betroffen sind.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind die Beschäftigten im Braunkohleabbau, Unternehmen der Branche sowie die Region Rheinisches Revier.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Es werden Fragen zu Subventionen, der Anzahl der Arbeitsplätze im Braunkohleabbau und der Wertschöpfung für direkt und indirekt Beschäftigte gestellt.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung antwortet, dass seit 2015 keine Subventionen für den Braunkohleabbau bewilligt wurden. Die Anzahl der direkt Beschäftigten im Braunkohleabbau sank von 6.928 im Jahr 2015 auf 6.480 im Jahr 2021. Die Wertschöpfung pro Beschäftigten lag 2016 bei 153.000 Euro für direkt und 62.000 Euro für indirekt Beschäftigte.
⚡ Einordnung
Die Anfrage thematisiert die wirtschaftlichen Auswirkungen der politischen Entscheidungen zur Transformation und den Kohleausstieg, was in der Öffentlichkeit und unter politischen Akteuren kontrovers diskutiert wird.