❓ Dokument 18/835
📋 Worum geht es?
Das Dokument befasst sich mit der Problematik des Spendenbetrugs in Nordrhein-Westfalen, insbesondere im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg. Es werden Fragen zur Anzahl der Betrugsdelikte und den unrechtmäßig eingenommenen Spendengeldern gestellt.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind Spender, die durch gefälschte Webseiten und Betrüger in die Irre geführt werden, sowie die tatsächlichen Hilfsbedürftigen in der Ukraine.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Es werden Fragen zur Anzahl der Betrugsdelikte seit 2017, zur Höhe der unrechtmäßig eingenommenen Spendengelder und zu den Maßnahmen der Landesregierung zur Aufklärung der Bürger gestellt.
🔎 Was wurde geantwortet?
Von 2019 bis zum ersten Halbjahr 2022 wurden 349 Straftaten im Bereich Spendenbetrug erfasst, mit einer Schadenssumme von 135.536 Euro. Für die Jahre 2017 und 2018 liegen keine Daten vor. Es gibt Hinweise auf organisierte Kriminalität in einigen Fällen.
⚡ Einordnung
Die Landesregierung informiert über Maßnahmen zur Aufklärung der Bürger über unseriöse Spendenaufrufe und verweist auf Präventionsangebote der Polizei. Die Thematik ist politisch relevant, da sie das Vertrauen in Hilfsorganisationen und die Spendenbereitschaft der Bürger beeinflusst.