❓ Dokument 18/867
📋 Worum geht es?
Das Dokument enthält die Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage zur Öffentlichkeitskampagne "EXIT.NRW – Schutz vereint – Nordrhein-Westfalen gegen Zwangsheirat". Diese Kampagne wurde gestartet, um auf das Problem der Zwangsheiratsfälle aufmerksam zu machen, insbesondere während der Sommerferien.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind vor allem junge Mädchen und Frauen mit Migrationshintergrund, die in Nordrhein-Westfalen leben und möglicherweise Opfer von Zwangsheiratsfällen werden.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Die Anfrage umfasst Fragen zu den Kontaktaufnahmen, Ermittlungsverfahren, der Ermittlung von Straftaten und den Kosten der Kampagne. Es wird um detaillierte Informationen zu den betroffenen Personen und den Ergebnissen der Kampagne gebeten.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung berichtet, dass seit Beginn der Kampagne 53 Ermittlungsverfahren wegen Zwangsheirats anhängig sind. Es gibt keine vollständigen Daten zu den Zwangsheiratsfällen in NRW, da viele Fälle im Dunkelfeld bleiben. Die Gesamtkosten der Kampagne betrugen rund 103.000 Euro.
⚡ Einordnung
Die Kampagne zielt darauf ab, das Bewusstsein für Zwangsheiratsfälle zu schärfen und Betroffenen Hilfe anzubieten. Die Antworten der Landesregierung zeigen, dass es noch viele unklare Aspekte gibt, insbesondere hinsichtlich der Dunkelziffer von Zwangsheiratsfällen.