❓ Dokument 18/923
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage beschäftigt sich mit den Konsequenzen, die die Landesregierung aus den Kontroversen rund um die documenta fifteen zieht, insbesondere im Hinblick auf Antisemitismus und Kunstfreiheit.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind Künstlerinnen und Künstler, die Kulturszene in Nordrhein-Westfalen sowie die Gesellschaft insgesamt.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Die Anfrage fragt konkret nach den Maßnahmen der Landesregierung zur Vermeidung menschenverachtender Darstellungen in geförderten Ausstellungen und zur Aufklärung über Rassismus, Antisemitismus und Islamophobie in Kunst und Kultur.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung betont, dass es in Nordrhein-Westfalen keinen Platz für Antisemitismus gibt und dass die Freiheit der Kunst dort ihre Grenzen findet, wo sie menschenverachtende Formen annimmt. Es werden Maßnahmen zur Förderung kultureller Bildung und zur Sichtbarmachung von Rassismus und Antisemitismus im kulturellen Raum genannt.
⚡ Einordnung
Die FDP-Fraktion hat die Kleine Anfrage eingereicht. Die Landesregierung antwortet, dass sie einen rechtlichen Rahmen geschaffen hat, um Klarheit und Transparenz bei Förderverfahren zu gewährleisten. Es wird auf das Kulturgesetzbuch verwiesen und betont, dass die Zusammensetzung von Jurys divers und rotierend sein soll.