❓ Dokument 18/495
📋 Worum geht es?
In dieser Kleinen Anfrage wird der Umgang der Landesregierung mit Wolfsrissen und die Möglichkeit der Entnahme auffälliger Wölfe thematisiert. Es wird nach der Anzahl der gerissenen Weidetiere und den betroffenen Regionen gefragt.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind Landwirte, Weidetierhalter und die Tierpopulation in Rheinland-Pfalz, insbesondere in den Regionen mit hohen Wolfsübergriffen.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Es werden Fragen zur Anzahl der gerissenen Tiere, den betroffenen Regionen, den identifizierten Wölfen und den Kriterien für die Entnahme von Wölfen gestellt.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung berichtet von 33 nachgewiesenen Übergriffen auf Nutztiere seit 2016, wobei 99 Tiere starben. Die meisten Übergriffe fanden im Westerwald statt. Der Rüde GW1896m ist für die meisten Risse verantwortlich. Es gibt Nachweise von Wölfen in anderen Bundesländern.
⚡ Einordnung
Die Antworten der Landesregierung zeigen, dass trotz der Möglichkeit zur Entnahme von Wölfen noch keine Maßnahmen ergriffen wurden. Dies könnte zu Diskussionen über den Schutz von Weidetieren und den Umgang mit Wölfen führen.