❓ Umgang mit Wolfsrissen und Entnahme auffälliger Wölfe in Rheinland-Pfalz
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage des Abgeordneten Horst Gies (CDU) thematisiert die Anzahl der durch Wölfe gerissenen Weidetiere in Rheinland-Pfalz sowie die Kriterien für die Entnahme auffälliger Wölfe.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind Landwirte, Weidetierhalter und die Tierpopulation in Rheinland-Pfalz.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Es werden Fragen zur Anzahl der gerissenen Tiere, den betroffenen Regionen, den identifizierten Wölfen und den Kriterien für die Entnahme gestellt.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung berichtet von 33 nachgewiesenen Übergriffen auf Nutztiere seit 2016, mit insgesamt 99 getöteten Tieren. Die meisten Risse traten im Westerwald auf. Der Rüde GW1896m ist für elf Übergriffe verantwortlich. Es gibt Nachweise von GW1896m in anderen Bundesländern. Die Kriterien für 'ernste landwirtschaftliche Schäden' werden erläutert.
⚡ Einordnung
Die Landesregierung hat bisher keine Wölfe entnommen, obwohl das Bundesnaturschutzgesetz dies erlaubt. Die Antwort enthält spezifische Zahlen zu gerissenen Tieren und betont die Bedeutung des Einzelfalls bei der Schadensbewertung.