❓ Dokument 20/4172
📋 Worum geht es?
In dieser kleinen Anfrage wird die PFAS-Belastung im Trinkwasser rund um den ehemaligen Militärflugplatz Hohn thematisiert. Die Abgeordneten Sandra Redmann und Kai Dolgner fragen die Landesregierung nach den gesundheitlichen Risiken und den Unterstützungsmaßnahmen für betroffene Haushalte.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind die Haushalte in den Gemeinden Hohn, Lohe-Föhrden und Alt Duvenstedt, die durch erhöhte PFAS-Werte im Trinkwasser gefährdet sind.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Die Abgeordneten fragen nach der Bewertung der PFAS-Belastungen, den Unterstützungsmaßnahmen für die Kommunen und Haushalte, dem Ausmaß der PFAS-Ausbreitung sowie nach weiteren bekannten Fällen in Schleswig-Holstein.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung bewertet die PFAS-Belastung als besorgniserregend und bietet Unterstützung durch Fachberatung und Fördermittel an. Aktuell gibt es noch keine Daten zur PFAS-Ausbreitung in Wasserschutzgebieten. Es sind 33 Standorte mit PFAS-Verdacht bekannt, darunter Feuerwehrstandorte und Flughäfen. Ein Sonderprogramm zur Bekämpfung von PFAS-Belastungen wurde aufgelegt.
⚡ Einordnung
Die Anfrage zeigt die Dringlichkeit des Themas PFAS-Belastungen auf, insbesondere im Hinblick auf die Gesundheit der Bevölkerung. Die Landesregierung hat bereits Maßnahmen eingeleitet, jedoch bleibt die Situation für die betroffenen Bürger angespannt.