❓ Dokument 20/4223
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage von Martin Habersaat thematisiert das Bundesprogramm „Respekt Coaches“, das an Schulen in Schleswig-Holstein zur Prävention von Extremismus und Rassismus eingesetzt wird. Das Programm läuft Ende 2026 aus, und die Anfrage zielt darauf ab, Informationen über die betroffenen Schulen und die Auswirkungen des Programms zu erhalten.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind Schulen in Schleswig-Holstein, insbesondere die Schüler*innen, Lehrkräfte und die Träger der Jugendmigrationsdienste, die mit den Respekt Coaches zusammenarbeiten.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Es werden Fragen zur Förderung der Schulen durch das Programm, den Umfang der Unterstützung, die Erfahrungen der Landesregierung mit dem Programm sowie zur zukünftigen Finanzierung und Fortführung des Programms gestellt.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung berichtet, dass derzeit 10,75 Vollzeitstellen für Respekt Coaches in Schleswig-Holstein existieren. Diese Coaches unterstützen Schulen seit 2018 und bieten sozialpädagogische Begleitung an. Die Landesregierung bedauert das Ende des Programms und plant, sich für eine Fortführung auf Bundesebene einzusetzen. Eine Fortführung in Eigenregie wird nicht angestrebt.
⚡ Einordnung
Das Ende des Programms könnte negative Auswirkungen auf die Präventionsarbeit an Schulen haben. Die Landesregierung sieht die Notwendigkeit, die Förderung durch den Bund fortzusetzen, um die positive Arbeit der Respekt Coaches nicht zu gefährden.