❓ Dokument 20/4572
📋 Worum geht es?
In dieser kleinen Anfrage wird die Verwendung von PFAS-haltigen Pflanzenschutzmitteln in Schleswig-Holstein thematisiert. Es wird untersucht, seit wann diese Mittel eingesetzt werden, welche Daten zur Anwendung vorliegen und welche Gefahren von ihnen ausgehen.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind Landwirte, Wasserversorger und die allgemeine Bevölkerung in Schleswig-Holstein, insbesondere in Wasserschutzgebieten.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Es werden Fragen zur Ausbringung von PFAS-haltigen Pflanzenschutzmitteln, deren Rückverfolgbarkeit und den Gefahren für die Umwelt und die Gesundheit gestellt.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung gibt an, dass PFAS-haltige Pflanzenschutzmittel seit den 1990er Jahren in Deutschland zugelassen sind. Daten zur Anwendung liegen nicht vor. Es besteht ein Risiko für das Grundwasser, insbesondere in Wasserschutzgebieten. Einige PFAS sind als krebserregend eingestuft.
⚡ Einordnung
Die Anfrage wirft wichtige Fragen zum Schutz des Trinkwassers und der Gesundheit auf. Es gibt Bedenken hinsichtlich der Verwendung von PFAS in der Landwirtschaft, die von Umwelt- und Gesundheitsorganisationen unterstützt werden.