❓ Verkehrssicherheit - Sicherheitsaspekte im Schienenersatzverkehr auf der Strecke Hamburg-Berlin
📋 Worum geht es?
Nach einem Unfall auf der A24 mit einem im Schienenersatzverkehr (SEV) zwischen Hamburg und Berlin eingesetzten Gelenkbus fragen die Fragesteller nach der Sicherheit dieses Fahrzeugtyps. Thematisiert werden unter anderem Fahreigenschaften bei hohen Geschwindigkeiten, technische Sicherheitsvorkehrungen wie Knickschutzsysteme, Wartung und Kontrolle der Fahrzeuge sowie Anforderungen an das Fahrpersonal und die Streckenwahl. Die Ermittlungen zur Unfallursache waren laut den Fragestellern zum Zeitpunkt der Anfrage noch nicht abgeschlossen.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind Fahrgäste und Busfahrpersonal im Schienenersatzverkehr auf der Strecke Hamburg-Berlin, die eingesetzten Busunternehmen sowie die Landesregierung als zuständige Aufsichtsbehörde.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Die Fragesteller fragen unter anderem: Wie viele Gelenk- und Solobusse sind mit Stand 31.08.2025 im Einsatz und wie verteilen sie sich auf Kurz-/Langstrecken und die 26 Buslinien? Wann wird der vollständige Einsatz aller bestellten 142 Gelenkbusse und 66 Solobusse erwartet? Auf welchen Abschnitten und zu welchen Zeiten ist die Auslastung besonders hoch? Wie oft mussten Busse zu ungeplanten Werkstatt- oder Wartungsterminen, und wie oft wurden dabei Sicherheitsmängel festgestellt, die den Weiterbetrieb untersagten oder zur Erlöschung der Betriebserlaubnis führten? Wie viele der benötigten 500 Busfahrer sind mit Stand 31.08.2025 tatsächlich im Einsatz, und wann ist mit dem vollständigen Einsatz aller angeworbenen Fahrer zu rechnen? Unterliegen die Busfahrer regelmäßigen Kontrollen (Fahrtenbuch, Ruhepausen, Alkohol- und Betäubungsmitteltests)? Wie viele der Fahrer waren bereits zuvor im Beruf tätig bzw. sind neu in diesem Beruf? Wie gestaltet sich konkret die von der Landesregierung am 03.03.2025 angekündigte „engmaschige Überwachung“ des SEV auf dieser Strecke?
🔎 Was wurde geantwortet?
Das Dokument enthält nur die Anfrage; die Antwort der Landesregierung liegt noch nicht vor.
⚡ Einordnung
Die Anfrage wurde von den CDU-Abgeordneten Gordon Hoffmann und Nicole Walter-Mundt eingereicht. Die Fragesteller beziehen sich auf einen Unfall eines Gelenkbusses auf der A24, dessen Ursache zum Zeitpunkt der Anfrage noch nicht geklärt war, sowie auf eine Presseangabe vom 14.05.2025 zu 500 benötigten Busfahrern und eine Ankündigung der Landesregierung vom 03.03.2025 in den Potsdamer Neuesten Nachrichten zu einer „engmaschigen Überwachung“ des Schienenersatzverkehrs. Genannt werden ferner die Zahlen 142 bestellte Gelenkbusse, 66 Solobusse und 26 Buslinien. Eine Antwort der Landesregierung liegt im Dokument nicht vor.