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BrandenburgKleine Anfrage

❓ Mediennutzung - Präventionsmaßnahmen zur frühkindlichen Mediennutzung in Kindertageseinrichtungen im Land Brandenburg

18. Januar 2026Dokument 8/2290 · WP 8Brandenburg
Melanie Matzies
MediennutzungBildschirmzeitFrühkindliche EntwicklungKindertageseinrichtungenSuchtprävention

📋 Worum geht es?

Die fraktionslose Abgeordnete Melanie Matzies fragt die Landesregierung zu Präventionsmaßnahmen gegen übermäßige Bildschirmmediennutzung bei Kleinkindern in Kindertageseinrichtungen im Land Brandenburg. Die Fragestellerin verweist darauf, dass laut Fachgesellschaften, Kinderärzten und Medienpädagogen eine frühe und intensive Bildschirmnutzung negative Entwicklungsfolgen begünstige, etwa bei Sprachentwicklung, Konzentration und psychosozialer Entwicklung. Sie führt verschiedene Studien an (u. a. AWMF-Leitlinie, McArthur et al. 2022, KIM-Studie 2020, JIM-Studie 2023, DAK-Kinder- und Jugendreport 2024), die ihrer Darstellung nach zeigen, dass die tägliche Bildschirmzeit von 2- bis 5-Jährigen die Empfehlungen deutlich übersteige.

👥 Wer ist betroffen?

Kindertageseinrichtungen und deren pädagogische Fachkräfte in Brandenburg, Kinder im Vorschulalter, Eltern (insbesondere auch Eltern mit geringen Deutschkenntnissen oder niedrigem Bildungszugang), sowie beteiligte Stellen wie Landesjugendamt, Gesundheitsämter, Frühförderstellen und Erziehungs- und Familienberatungsstellen.

🎯 Was wird vorgeschlagen?

Die Fragestellerin fragt: 1) Welche Informations- und Sensibilisierungsmaßnahmen das Bildungsministerium (MBJS) für Kita-Fachkräfte zu Risiken der Bildschirmmediennutzung anbietet, u. a. mit Blick auf Kinderschutz, Suchtgefährdung und Schutz vor Cyberkriminalität. 2) Welche verbindlichen Vorgaben der Bildungsplan für Kindertageseinrichtungen zum Schutz von Kindern im digitalen Raum enthält. 3) Welche Aufklärungs-, Beratungs- und Präventionsangebote Landesjugendamt-Kitaberatung, Gesundheitsämter, Frühförderstellen sowie Erziehungs- und Familienberatungsstellen zu problematischer Mediennutzung im Vorschulalter erbringen und wie deren Zusammenarbeit mit Kitas landesweit geregelt ist. 4) Welche Unterstützungsangebote das Bildungsressort Kitas und Fachkräften zur Verfügung stellt, um Eltern über altersgerechte Mediennutzung und Risiken zu informieren. 5) Wie sichergestellt wird, dass diese Informationsangebote auch Eltern mit geringen Deutschkenntnissen oder niedrigem Bildungszugang erreichen.

🔎 Was wurde geantwortet?

Das Dokument enthält nur die Anfrage; die Antwort der Landesregierung liegt noch nicht vor.

⚡ Einordnung

Die Anfrage wurde von der fraktionslosen Abgeordneten Melanie Matzies eingereicht (Kleine Anfrage Nr. 844). Eine Antwort der Landesregierung ist im vorliegenden Dokument noch nicht enthalten. Die im Text genannten Zahlen und Studienverweise (z. B. durchschnittliche Bildschirmzeit von rund 87 Minuten bei 2- bis 5-Jährigen, AWMF-Empfehlung von maximal 30 Minuten für Kinder unter sechs Jahren, AWMF-Register Nr. 027-075, McArthur et al. 2022, KIM-Studie 2020, JIM-Studie 2023, DAK-Kinder- und Jugendreport 2024) stammen aus der Begründung der Fragestellerin und sind als deren Darstellung gekennzeichnet, nicht als von der Landesregierung bestätigte Fakten.

Quelle: Brandenburg, Dokument 8/2290, Wahlperiode 8, eingereicht 18. Januar 2026

Quelle im Parlamentssystem

Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt und dient ausschließlich Informationszwecken. Für rechtsverbindliche Auskünfte konsultieren Sie bitte das Originaldokument.