❓ Selbsthilfe - Selbsthilfeangebote für Kinder und Jugendliche zur Förderung der mentalen Gesundheit im Land Brandenburg
📋 Worum geht es?
Die Anfrage befasst sich mit Selbsthilfegruppen und peer-basierten Unterstützungsangeboten für Kinder und Jugendliche mit dem Schwerpunkt mentale Gesundheit im Land Brandenburg. Die Fragestellerin verweist auf Studien wie die BELLA-Studie des Robert Koch-Instituts und die COPSY-Studie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf, laut denen mehr als ein Fünftel der Kinder und Jugendlichen psychische Auffälligkeiten aufweise und über ein Drittel unter Einsamkeit leide. Sie möchte von der Landesregierung wissen, welche Angebote bestehen und wie diese unterstützt werden.
👥 Wer ist betroffen?
Kinder und Jugendliche in Brandenburg, insbesondere laut den in der Anfrage zitierten Studien Mädchen sowie Kinder und Jugendliche aus Familien mit niedrigem sozioökonomischem Status; außerdem Bildungseinrichtungen, das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (MBJS) sowie Träger von Selbsthilfe- und Jugendhilfeangeboten in den Landkreisen und kreisfreien Städten Brandenburgs.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Die Fragestellerin fragt die Landesregierung: 1. Ob es in Brandenburg Selbsthilfegruppen oder selbsthilfeähnliche Angebote für Kinder und Jugendliche mit Schwerpunkt mentale Gesundheit gibt, aufgeschlüsselt nach Landkreisen/kreisfreien Städten, Zielgruppen, thematischen Schwerpunkten und Trägerschaft. 2. In welcher Form das MBJS diese Angebote auf Grundlage des SGB VIII, des AG SGB VIII Brandenburg und des Landesjugendplans finanziell, fachlich oder organisatorisch unterstützt. 3. Welche landesweiten Programme, Fachkonzepte oder Förderlinien des MBJS zur Umsetzung der Aufgaben nach §§ 11–14 SGB VIII in diesem Bereich bestehen und wie das MBJS die Erfüllung des gesetzlichen Auftrags bewertet. 4. Wie das MBJS bei seinen Maßnahmen die unterschiedlichen Rahmenbedingungen zwischen ländlichen Räumen und kreisfreien Städten berücksichtigt. 5. Welche Maßnahmen das MBJS ergreift oder plant, um die Sichtbarkeit und Auffindbarkeit entsprechender Angebote landesweit zu verbessern.
🔎 Was wurde geantwortet?
Das Dokument enthält nur die Anfrage; die Antwort der Landesregierung liegt noch nicht vor.
⚡ Einordnung
Die Anfrage wurde von der Abgeordneten Melanie Matzies (fraktionslos) eingereicht. Eine Antwort der Landesregierung liegt im Dokument nicht vor. Die Fragestellerin verweist zur Begründung auf die BELLA-Studie des Robert Koch-Instituts, die COPSY-Studie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf, Analysen des Instituts der deutschen Wirtschaft sowie eine Aussage des IW-Präsidenten Michael Hüther und ein Interview des Generalsekretärs der Bundesschülerkonferenz mit der TK. Als rechtliche Grundlagen werden das SGB VIII, das AG SGB VIII Brandenburg, der Landesjugendplan sowie §§ 11–14 SGB VIII genannt.