❓ Jugendmedienschutz - Umsetzung und Weiterentwicklung von Maßnahmen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen im digitalen Raum
📋 Worum geht es?
Die Anfrage bezieht sich auf einen früheren Antrag (Drs. 8/1739) zur Stärkung von Medienkompetenz im Schulalltag und fragt nach dem aktuellen Umsetzungsstand von Maßnahmen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor digitalen Risiken. Die Fragestellerin verweist dabei auf aktuelle wissenschaftliche Diskussionen, unter anderem einen Lunchtalk der Leopoldina, zu suchtfördernden Strukturen und psychischen Belastungen durch digitale Medien.
👥 Wer ist betroffen?
Schülerinnen und Schüler aller Schulformen in Brandenburg, Lehrkräfte, das Landesinstitut für Schule und Medien (LIBRA), das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (MBJS) sowie Jugendfreizeiteinrichtungen, Wohnheime und Vereine im außerschulischen Bereich.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Die Fragestellerin möchte wissen: 1) welche LIBRA-Fortbildungsformate zu digitalen Risiken, Cybergrooming und Online-Kriminalität für Lehrkräfte angeboten werden oder geplant sind und wie alle Schulformen erreicht werden sollen; 2) wie die Landesregierung bestehende Erfahrungen mit smartphonefreien oder smartphonearmen Schulkonzepten bewertet; 3) ob freiwillige, wissenschaftlich begleitete Modellprojekte zur Reduzierung privater Handynutzung an Schulen geprüft werden; 4) ob im Zuständigkeitsbereich des MBJS Überlegungen zu handyfreien Zonen in Jugendfreizeiteinrichtungen, Wohnheimen und Vereinen sowie zur Stärkung analoger Angebote bestehen; 5) wie die Wirksamkeit umgesetzter Maßnahmen künftig überprüft und dem Landtag berichtet werden soll.
🔎 Was wurde geantwortet?
Das Dokument enthält nur die Anfrage; die Antwort der Landesregierung liegt noch nicht vor.
⚡ Einordnung
Die Anfrage wurde von der fraktionslosen Abgeordneten Melanie Matzies eingereicht. Sie bezieht sich ausdrücklich auf den Antrag Drs. 8/1739 „Unsere Kinder schützen – Online-Kriminalität wirksam vorbeugen: Stärkung von Medienkompetenz im Schulalltag“ sowie auf einen Lunchtalk der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina als Anlass der Fragen. Eine Antwort der Landesregierung ist im vorliegenden Dokument nicht enthalten.