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BrandenburgKleine AnfrageBSW

❓ Psychisch Kranker - Gewalt durch psychisch Kranke verhindern

5. Februar 2026Dokument 8/2380 · WP 8Brandenburg
Sven Hornauf
psychische ErkrankungGewaltpräventionRisikoanalysePolizeiausbildungpsychosoziale Versorgung

📋 Worum geht es?

Die Fragesteller verweisen auf ein Pilotprojekt der Berliner Polizei, das ab April mittels eines Drei-Stufen-Modells psychisch gestörte und als gefährlich eingeschätzte Menschen frühzeitig identifizieren soll, um schwere Straftaten zu verhindern. Die Fraktion BSW bezieht sich dabei auf eine dpa-Mitteilung der Berliner Polizeipräsidentin. Sie fragt die Landesregierung, ob ein ähnliches Vorgehen auch für Brandenburg geplant oder sinnvoll ist, da nach Angaben der Fragesteller auch in Brandenburg die Delikts- und Opferzahlen aus dieser Risikogruppe steigen.

👥 Wer ist betroffen?

Betroffen sind laut Fragestellung psychisch erkrankte Menschen, die Polizei Brandenburgs, psychiatrische Dienste, soziale Träger sowie potenzielle Opfer von Gewalttaten.

🎯 Was wird vorgeschlagen?

Die Fraktion fragt unter anderem: ob ein ähnliches Identifikations-Projekt wie in Berlin für Brandenburg geplant ist; ob es bereits vergleichbare Verfahren gibt; ob die rechtliche Grundlage für Erfassung und Analyse eines 'Risikopotenzials' bestünde; wie verhindert wird, dass psychische Erkrankung mit Gefährlichkeit gleichgesetzt und Betroffene stigmatisiert werden; nach welchen Kriterien und wissenschaftlichen bzw. medizinischen Standards Polizeibeamte im Erstkontakt beurteilen sollen; ob und wie intensiv Polizeibeamte im Umgang mit psychisch erkrankten Menschen geschult werden; wie die Zusammenarbeit von Polizei, Ärzten/psychiatrischen Diensten und sozialen Trägern organisiert ist; welche präventiven Maßnahmen getroffen werden; wie die Landesregierung den Ausbau niedrigschwelliger Hilfsangebote und aufsuchender psychosozialer Arbeit bewertet; sowie wie viele Fälle schwerer Gewalttaten unter Beteiligung psychisch erkrankter Personen von 2020 bis 2025 in Brandenburg verzeichnet wurden und welcher Anteil der Tatverdächtigen schwerer Gewalttaten auf diese Gruppe entfällt.

🔎 Was wurde geantwortet?

Das Dokument enthält nur die Kleine Anfrage der Fraktion BSW; die Antwort der Landesregierung liegt noch nicht vor.

⚡ Einordnung

Eingereicht wurde die Anfrage vom Abgeordneten Sven Hornauf (BSW-Fraktion) am 05.02.2026. Die Fragesteller stützen ihre Darstellung des Berliner Projekts auf eine dpa-Mitteilung der Berliner Polizeipräsidentin, wonach dort ab April ein Pilotprojekt mit einem Drei-Stufen-Modell (Ersteinschätzung durch Polizeibeamte, zentrale Risikoanalyse der Polizeidirektion Berlin, erweiterte Risikoanalyse durch eine spezielle Einheit des LKA Berlin) starten soll. Die Fragesteller behaupten eine steigende Delikts- und Opferzahl aus der genannten Risikogruppe auch in Brandenburg, ohne hierfür im Dokument Belege oder Zahlen anzugeben.

Quelle: Brandenburg, Dokument 8/2380, Wahlperiode 8, eingereicht 5. Februar 2026

Quelle im Parlamentssystem

Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt und dient ausschließlich Informationszwecken. Für rechtsverbindliche Auskünfte konsultieren Sie bitte das Originaldokument.