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BrandenburgKleine AnfrageBSW

❓ Internationale Grüne Woche - Kosten der Grünen Woche

2. März 2026Dokument 8/2498 · WP 8Brandenburg
Gunnar Lehmann
Grüne WocheMessekostenGemeinschaftsschauAusstellerAgrar- und Ernährungswirtschaft

📋 Worum geht es?

Die Anfrage betrifft die Brandenburg-Halle auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin, über die das Land seit 32 Jahren eine Gemeinschaftsschau der heimischen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie weiterer Anbieter organisiert. Im Mittelpunkt stehen die Kosten des Landes für Messehalle, Messeplanung, Standauf- und -abbau sowie die Entwicklung von Ausstellerzahlen und Einnahmen über mehrere Jahre.

👥 Wer ist betroffen?

Betroffen sind das Land Brandenburg als Veranstalter der Brandenburg-Halle, die Ministerin für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz als zuständiges Ressort, sowie die ausstellenden Unternehmen, darunter laut Vorbemerkung der Fragesteller vor allem kleine und mittelständische Unternehmen aus Land- und Naturtourismus, Handwerk und Ernährungsbereich.

🎯 Was wird vorgeschlagen?

Gefragt wird nach der Entwicklung der Kosten für Miete, Messeplanung, Stand-Auf- und -Abbau 2023 bis 2026; den Kosten in den Jahren 2021 (digitale Durchführung) und 2022 (coronabedingte Absage); den Kosten der Umsetzung des neuen Standkonzepts; den erwarteten Kosten für 2027 und 2028; der Entwicklung der Aussteller- und Unterausstellerzahlen sowie dem Anteil kleiner und mittelständischer Unternehmen; der Beteiligung der Aussteller an den Kosten; den Kosten des „Brandenburg-Abends“; möglichen Zusatzkosten für das Bühnenprogramm; der Entwicklung der Bewerbungszahlen um Ausstellerplätze und dem Vergabeverfahren; sowie den Besucherzahlen der Grünen Woche und der Brandenburg-Halle.

🔎 Was wurde geantwortet?

Die Landesregierung beantwortet die Anfrage mit konkreten Zahlen: Kosten der Brandenburg-Halle 2023: 2.201.056,31 €, 2024: 2.193.010,37 €, 2025: 2.005.711,61 €, 2026 noch nicht abgerechnet; diese Kosten umfassen Brandenburg-Empfang, Bühnenprogramm, Kochstudio, Marketing, Messe Berlin, Messebau, Messeplanung und Versorgungsinfrastruktur. Für 2021 (digital) 201.541,59 €, für 2022 (Absage) 139.446,20 €. Die Umsetzung des neuen Standkonzepts 2020 kostete 1.310.477,08 €. Erwartete Kosten: 2027: 2.212.000,00 €, 2028: 2.322.000,00 €. Ausstellerzahlen stiegen von 52 Ausstellern (2023, 22 Gemeinschaftsstände, davon 22 nach KMU-Regelung) auf 71 Aussteller (2026, 27 Gemeinschaftsstände, davon 36 nach KMU-Regelung). Einnahmen aus Vermietung: 2023: 237.649,83 €, 2024: 279.830,19 €, 2025: 251.060,30 €, 2026: 315.541,42 €. Kosten des „Brandenburg-Abends“: 2023: 33.809,69 €, 2024: 38.880,09 €, 2025: 48.272,74 €, 2026 noch nicht abgerechnet. Für das Bühnenprogramm erhält jeder Organisator seit 2023 unverändert 400,00 € Aufwandsentschädigung; 2023 wurde das Moderationshonorar (5.000,00 €) hälftig vom Ministerium übernommen, seit 2024 trägt der Medienpartner die Kosten. Laut Landesregierung entspricht die Zahl der Bewerbungen etwa der Zahl der Plätze, Absagen erfolgten nur bei Nichteinhaltung der Vergabekriterien. Zu Besucherzahlen führt die Landesregierung als Ausstellerin keine eigenen Erhebungen durch.

⚡ Einordnung

Die Anfrage wurde vom Abgeordneten Gunnar Lehmann (BSW-Fraktion) gestellt (Drucksache 8/2365) und von der Ministerin für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz namens der Landesregierung beantwortet. Die Antwort liegt vollständig vor, mit Ausnahme der Abrechnung für die Grüne Woche 2026, die laut Landesregierung noch nicht abgeschlossen ist. Alle genannten Zahlen stammen aus der Antwort der Landesregierung.

Quelle: Brandenburg, Dokument 8/2498, Wahlperiode 8

Quelle im Parlamentssystem

Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt und dient ausschließlich Informationszwecken. Für rechtsverbindliche Auskünfte konsultieren Sie bitte das Originaldokument.