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BrandenburgKleine AnfrageAfD

❓ Notfallvorsorge - Notfall- und Krisenmanagement am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) bei lang andauernden Abfertigungs- und Bodenverzögerungen von Luftfahrzeugen

12. März 2026Dokument 8/2547 · WP 8Brandenburg
Kai Berger, Daniel Freiherr von Lützow, Daniel Münschke
FlughafenNotfallmanagementBodenverzögerungFluggastrechteWinterdienst

📋 Worum geht es?

Die Anfrage befasst sich mit der Vorbereitung des Flughafens Berlin Brandenburg (BER) auf Situationen, in denen Passagiere nach dem Boarding über mehrere Stunden im Flugzeug auf dem Vorfeld ausharren müssen. Anlass sind laut den Fragestellern Vorfälle an deutschen Flughäfen, bei denen winterliche Wetterlagen, operative Engpässe und fehlende Transportkapazitäten zu langen Standzeiten führten, sowie ein konkreter Vorfall am BER am 5. Februar 2026, auf den sich die Fragesteller unter Verweis auf einen Medienbericht beziehen. Die Fragesteller wollen wissen, wie der BER organisatorisch, infrastrukturell und rechtlich auf solche Lagen vorbereitet ist.

👥 Wer ist betroffen?

Passagiere am Flughafen BER, die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB), Airlines und Bodenabfertiger am BER, die zuständige Luftaufsichtsbehörde des Landes sowie die Flughafenfeuerwehr.

🎯 Was wird vorgeschlagen?

Die Fragesteller wollen unter anderem wissen: welche schriftlichen Notfall- und Eskalationspläne der FBB für lange Standzeiten nach dem Boarding existieren; welche Zeit- oder Eskalationsschwellen (z. B. 60, 120, 180 Minuten) vorgesehen sind; wann eine Rückführung der Passagiere ins Terminal zwingend ist; wer die operative Entscheidungsverantwortung trägt (Airline, Bodenabfertiger, Flughafenbetreiber, Luftaufsicht); welche Rolle die Luftfahrtbehörde des Landes einnimmt; wie viele Busse und Fahrer im Regel- und Winterbetrieb zur Verfügung stehen; ob vertragliche Reservekapazitäten bei externen Dienstleistern bestehen; welche technischen Mittel (mobile Treppen, Enteisungsfahrzeuge, Notstromversorgung) bereitstehen; wie der Winterdienst organisiert ist; ob es in den letzten fünf Jahren vergleichbare Vorfälle mit mehr als drei Stunden Standzeit gab; welche Vorgaben zur Passagierinformation und zur Versorgung mit Getränken, Lebensmitteln und sanitären Einrichtungen bestehen; wie die Einhaltung der EU-Fluggastrechte-Verordnung (EG) Nr. 261/2004 überwacht wird; welche Aufsichtsmechanismen bei Verstößen bestehen; welche Informationspflichten die FBB gegenüber der Landesregierung bei außergewöhnlichen Vorkommnissen hat; welche Lehren aus jüngsten Vorfällen gezogen wurden und ob die FBB ihre Prozesse angepasst hat; sowie wie die Landesregierung die Resilienz des BER im Vergleich zu anderen großen deutschen Flughäfen bewertet.

🔎 Was wurde geantwortet?

Das Dokument enthält nur die Kleine Anfrage der AfD-Fraktion; die Antwort der Landesregierung liegt in diesem Dokument noch nicht vor.

⚡ Einordnung

Die Anfrage wurde von drei Abgeordneten der AfD-Fraktion (Kai Berger, Daniel Freiherr von Lützow, Daniel Münschke) eingereicht und am 12.03.2026 eingereicht bzw. am 13.03.2026 ausgegeben. Die Fragesteller verweisen auf einen Vorfall am BER am 5. Februar 2026 und stützen sich dabei laut Fußnote auf einen Bericht der Berliner Morgenpost vom 05.03.2026. Eine Antwort der Landesregierung mit Fakten oder Zahlen ist in diesem Dokument nicht enthalten.

Quelle: Brandenburg, Dokument 8/2547, Wahlperiode 8, eingereicht 12. März 2026

Quelle im Parlamentssystem

Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt und dient ausschließlich Informationszwecken. Für rechtsverbindliche Auskünfte konsultieren Sie bitte das Originaldokument.