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BrandenburgKleine AnfrageAfD

❓ Psychische Störung - Psychische Auffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen – Risikofaktoren und Versorgungssituation in Brandenburg

20. März 2026Dokument 8/2590 · WP 8Brandenburg
Volker Nothing
Kinder- und Jugendpsychiatriepsychische GesundheitVersorgungsdichteFrühe HilfenWartezeiten

📋 Worum geht es?

Der Fragesteller verweist auf bundesweite Studien und Krankenkassenanalysen, wonach ein erheblicher Anteil der Kinder und Jugendlichen in Brandenburg psychische Auffälligkeiten aufweise, und behauptet, Brandenburg gehöre bei der psychotherapeutischen Versorgung zu den Ländern mit der niedrigsten Versorgungsdichte. Vor diesem Hintergrund fragt er die Landesregierung nach Risikofaktoren, Datengrundlagen und der Versorgungssituation für Kinder und Jugendliche mit psychischen Auffälligkeiten.

👥 Wer ist betroffen?

Kinder und Jugendliche in Brandenburg mit psychischen Auffälligkeiten, insbesondere aus sozial benachteiligten Familien, Alleinerziehenden-Haushalten, Familien mit psychisch erkrankten oder suchterkrankten Eltern sowie Kinder mit Migrations- oder Fluchterfahrung; außerdem Kinder- und Jugendpsychiater, Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten und entsprechende Versorgungseinrichtungen in Brandenburg.

🎯 Was wird vorgeschlagen?

Der Fragesteller fragt unter anderem: Wie häufig sind psychische Auffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen in Brandenburg (nach Alter, Geschlecht, Landkreis)? Auf welche Daten/Studien stützt sich die Landesregierung? Welche Erkenntnisse liegen zum Zusammenhang mit sozioökonomischem Status und zu Risikokonstellationen (psychisch kranke Eltern, Alleinerziehende, belastende Kindheitserfahrungen, Migration/Flucht) vor? Welche Rolle spielen schulische Faktoren? Wie viele Fachärzte für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten gibt es nach Planungsbereichen? Wie ist die Versorgungsdichte im Bundesvergleich? Wie lang sind die Wartezeiten? Welche stationären/teilstationären Angebote bestehen? Welche Präventions- und Förderprogramme gibt es, erreichen sie belastete Familien, und welche Schlussfolgerungen zieht die Landesregierung aus dem Gutachten zur Psychiatrieberichterstattung? Welche Maßnahmen plant sie zur Verbesserung der Versorgung, und ist eine Festlegung regionaler Versorgungsziele mit der Kassenärztlichen Vereinigung und Kommunen vorgesehen?

🔎 Was wurde geantwortet?

Das Dokument enthält nur die Kleine Anfrage mit den 17 Fragen des Abgeordneten; eine Antwort der Landesregierung liegt in diesem Dokument noch nicht vor.

⚡ Einordnung

Die Anfrage wurde von der AfD-Fraktion eingereicht (Abgeordneter Volker Nothing). Sie verweist ohne eigene Belegangabe auf nicht näher benannte „bundesweite Studien“ und „Krankenkassenanalysen“, denen zufolge rund ein Fünftel der Kinder und Jugendlichen bundesweit und mehr als jedes vierte Schulkind in Brandenburg psychische Probleme habe; diese Angaben sind Behauptungen der Fragesteller, nicht bestätigte Tatsachen. Die Anfrage bezieht sich zudem auf ein nicht näher spezifiziertes „Gutachten zur Psychiatrieberichterstattung für Brandenburg“, zu dem Schlussfolgerungen der Landesregierung erfragt werden.

Quelle: Brandenburg, Dokument 8/2590, Wahlperiode 8, eingereicht 20. März 2026

Quelle im Parlamentssystem

Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt und dient ausschließlich Informationszwecken. Für rechtsverbindliche Auskünfte konsultieren Sie bitte das Originaldokument.