❓ Diebstahl - Fake-Transporteure in Brandenburg
📋 Worum geht es?
Die Fragesteller verweisen auf Presseberichte (u.a. DPA vom 10.05.2026) zu sogenannten Fake-Transporteuren: Täter geben sich als echte Transportunternehmer aus, übernehmen Transportaufträge und entwenden dann das ihnen übergebene Transportgut. Laut Fragestellern hat sich der Schaden aus dieser Betrugsmasche nach Angaben des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in den letzten Jahren verfünffacht. Die Fragesteller führen aus, dass einzelne Bundesländer, etwa Hessen, dafür spezielle Ermittlungsgruppen eingesetzt hätten, und zitieren den hessischen LKA-Präsidenten Muth mit der Einschätzung, Phantomfrachtführer könnten bequemer und lukrativer handeln als die bekannteren sogenannten Planenschlitzer.
👥 Wer ist betroffen?
Laut Fragestellern ist Brandenburg als Flächen-, Transit- und Grenzland besonders von dieser Form der Kriminalität im Bereich gewerblicher Verkehre betroffen. Betroffen sind demnach Transportunternehmen, Versicherungswirtschaft und die Landespolizei Brandenburg.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Die Fragesteller fragen: 1. Wie viele Delikte mit Fake-Transporteuren und wie viele mit Planenschlitzern wurden 2020 bis 2025 und bisher 2026 in Brandenburg angezeigt? 2. Wie hoch war jeweils die Aufklärungsrate? 3. Wie hoch war der angezeigte bzw. von der Landespolizei geschätzte Gesamtschaden in beiden Fallgruppen? 4. Wie bewertet die Landesregierung die Entwicklung dieser Betrugskriminalität, und sieht sie Anlass für spezielle Ermittlungsstrukturen? 5. Gibt es gemeinsame Ermittlungsansätze oder -strukturen mit a) anderen Bundesländern (welchen?) oder b) polnischen Polizeibehörden?
🔎 Was wurde geantwortet?
Das Dokument enthält nur die Anfrage; die Antwort der Landesregierung liegt noch nicht vor.
⚡ Einordnung
Eingereicht wurde die Kleine Anfrage von Abgeordnetem Sven Hornauf (BSW-Fraktion) an die Landesregierung Brandenburg. Eine Antwort der Landesregierung ist im vorliegenden Dokument nicht enthalten. Als Beleg für die in der Anfrage genannte Verfünffachung des Schadens verweisen die Fragesteller auf Angaben des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV); eine eigene Quellenangabe im Dokument fehlt. Die Aussage zum Verhalten der sogenannten Phantomfrachtführer wird dem hessischen LKA-Präsidenten Muth zugeschrieben.