❓ CO2-Abscheidung und -Speicherung - Umsetzung klimapolitischer Ziele mittels CCS-Technologien in Brandenburg
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage befasst sich mit CO2-Abscheidung und -Speicherung (CCS) in Brandenburg. Die Fragesteller verweisen darauf, dass Brandenburg laut Medienberichten derzeit über keine kommerziellen CCS-Speicher verfüge, während die Bundesregierung plane, CCS insbesondere in der Schwerindustrie, bei Müllverbrennungsanlagen und unter bestimmten Voraussetzungen bei Gaskraftwerken auszuweiten, um bis 2045 Klimaneutralität zu erreichen.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind laut Fragestellung die Landesregierung Brandenburg sowie potenziell die Schwerindustrie, Müllverbrennungsanlagen und Gaskraftwerke in Brandenburg, soweit CCS-Technologien dort zum Einsatz kommen könnten.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Die Fragesteller fragen: 1) Wie die Landesregierung grundsätzlich zu CCS in Brandenburg steht und, falls positiv, in welchem Zeitraum eine Umsetzung erfolgen soll; 2) welche bundes- und ggf. landesgesetzlichen Regelungen dafür aus Sicht der Landesregierung angepasst werden müssten; 3) welche Gebietspotenziale für die Lagerung von CO2 in Brandenburg gesehen werden, aufgeschlüsselt; 4) welche CCS-Infrastruktur bzw. Lagerstätten in Brandenburg bereits vorhanden, sofort nutzbar oder noch baulich zu ertüchtigen wären; 5) wie die Landesregierung die vorhandene Infrastruktur bzw. Lagerstätten mit Blick auf den erwarteten CCS-Bedarf bewertet.
🔎 Was wurde geantwortet?
Das Dokument enthält nur die Anfrage; die Antwort der Landesregierung liegt noch nicht vor.
⚡ Einordnung
Die Anfrage wurde von Steffen John (AfD-Fraktion) eingereicht. Eine Antwort der Landesregierung ist im Dokument nicht enthalten. Die Fragesteller berufen sich auf einen Medienbericht (ZDFheute, abgerufen am 02.07.2026), wonach Brandenburg derzeit über keine kommerziellen CCS-Speicher verfüge; eine eigene Quellenprüfung durch die Landesregierung liegt laut Dokument nicht vor.