❓ Schienenpersonennahverkehr - Nachfrageentwicklung und Handlungsbedarfe aufgrund von Kapazitätsengpässen auf Brandenburger Schienenkorridoren
📋 Worum geht es?
Die Anfrage bezieht sich auf eine Grafik aus dem Landesnahverkehrsplan 2018, die laut den Fragestellern zeigt, dass mehrere Schienenkorridore zwischen Brandenburg und Berlin bereits damals stark belastet oder überlastet waren und kaum freie Kapazitäten hatten. Die Fragesteller wollen wissen, wie sich die Nachfrage und Auslastung auf diesen Korridoren seit 2018 entwickelt haben und wie die Prognose für die kommenden fünf und zehn Jahre aussieht.
👥 Wer ist betroffen?
Pendlerinnen und Pendler zwischen Brandenburg und Berlin, Nutzer des Schienenpersonennahverkehrs auf den genannten Korridoren (u.a. Bad Belzig–Berlin, Luckenwalde–Berlin, Seelow–Müncheberg–Berlin, KW–BER–Potsdam), das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung (MIL) sowie der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB).
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Die Fragesteller wollen wissen: 1) wie sich die Nachfrage auf den 2018 verzeichneten Korridoren seither entwickelt hat (mit aktuellen Auslastungszahlen und Veränderung gegenüber 2018); 2) welche Korridore noch freie Kapazitäten haben; 3) wie Auslastung und freie Kapazitäten auf der neuen Verbindung KW–BER–Potsdam aussehen; 4) wie sich die Situation laut Erwartung des MIL in fünf und zehn Jahren angesichts gestiegener Pendlerzahlen entwickeln wird; 5) wie sich Nachfrage und Auslastung auf den Korridoren Bad Belzig–Berlin und Luckenwalde–Berlin in fünf und zehn Jahren entwickeln werden; 6) welche Nachfrage und Auslastung für den Korridor Seelow–Müncheberg–Berlin erwartet werden; 7) wie der aktuelle Stand des i2030-Projekts für alle betroffenen Korridore ist (tabellarisch gewünscht).
🔎 Was wurde geantwortet?
Das Dokument enthält nur die Anfrage; die Antwort der Landesregierung liegt noch nicht vor.
⚡ Einordnung
Die Anfrage wurde von Daniel Münschke (AfD-Fraktion) eingereicht und richtet sich an die Landesregierung. Die Fragesteller stützen sich auf eine Grafik aus dem Landesnahverkehrsplan 2018, die laut ihrer Darstellung mit einem Ampelsystem die Auslastung der Korridore kennzeichnet und seither u.a. 2022 bei einem Vortrag an der TU Berlin und am 16. Juni 2026 beim DVWG-Forum Schienenverkehr verwendet wurde. Eine Antwort der Landesregierung mit konkreten Zahlen liegt im Dokument nicht vor.