📝 Elektrizitätserzeugung - Brandenburg braucht jederzeit sicheren und bezahlbaren Strom - für eine technologieoffene Energiestrategie
📋 Worum geht es?
Der Antrag der AfD-Fraktion fordert die Landesregierung auf, die Energiestrategie Brandenburgs auf einen technologieoffenen und diversifizierten Erzeugungsmix auszurichten. Laut Antragstellern sei die bisherige Energiestrategie, die vorrangig auf wetterabhängige Erzeugung aus Wind und Sonne setze, gescheitert, da ausreichende Speicherkapazitäten zum Ausgleich der Schwankungen fehlten.
👥 Wer ist betroffen?
Laut Antragstellern betroffen sind Industriestandorte und energieintensive Unternehmen in Brandenburg, die auf eine kontinuierliche und bezahlbare Stromversorgung angewiesen seien, sowie private Stromkunden über die Höhe der Strompreise.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Die AfD-Fraktion fordert, dass die Landesregierung die Energiestrategie auf einen technologieoffenen und diversifizierten Erzeugungsmix unter Einbeziehung aller verfügbaren und wirtschaftlich nutzbaren Energiequellen ausrichtet. Konkret soll laut Antrag der Betrieb bestehender Braunkohlekraftwerke mindestens so lange fortgeführt werden, bis ausreichende gesicherte Ersatzkapazitäten vorhanden sind. Zudem sollen Voraussetzungen für neue grundlastfähige Kraftwerke geschaffen und ein Wiedereinstieg in moderne Kernenergietechnologien ermöglicht werden, insbesondere Small Modular Reactors (SMR) und die Dual-Fluid-Technologie.
🔎 Konkrete Inhalte
Der Antrag selbst enthält keine Paragrafen oder konkreten Beträge, sondern eine politische Forderung samt Begründung. Die Antragsteller lehnen die von der Landesregierung ins Spiel gebrachte Aufteilung in unterschiedliche Strompreiszonen als unzureichend ab, da diese laut Antragstellern zwar regionale Preisunterschiede verändern und Netzengpässe stärker abbilden könne, aber keine zusätzliche gesicherte Erzeugungsleistung schaffe. Die Fraktion vertritt die Position, dass eine breite, wetterunabhängige Erzeugungsstruktur notwendig sei, einschließlich fortgeführter Braunkohlenutzung, neuer grundlastfähiger Kraftwerke und eines Wiedereinstiegs in die Kernenergie.
⚡ Einordnung
Eingereicht wurde der Antrag von der AfD-Fraktion, eingegangen am 25.08.2026, ausgegeben am 26.08.2026. Das Dokument ist ein Antrag mit Begründung, keine Anfrage; eine Antwort der Landesregierung liegt dementsprechend nicht vor. Die Antragsteller nennen als eigene Bewertungen, dass hohe Strompreise der Hauptgrund für die anhaltende Rezession in Brandenburg und Deutschland seien und dass die von der Landesregierung vorgeschlagene Strompreiszonierung das Problem nicht löse; konkrete Zahlen, Fristen oder Kosten werden im Dokument nicht genannt.