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BrandenburgKleine AnfrageBSW

❓ Schulwahl - Schulplatzplanung und Schulplatzvergabe in der Region Bernau – Panketal

7. September 2026Dokument 8/3352 · WP 8Brandenburg
Falk Peschel
SchulplatzvergabeSchulwegzumutbarkeitGymnasialkapazitätenSchulentwicklungsplanungWiderspruchsverfahren

📋 Worum geht es?

Die Anfrage behandelt die Schulplatzvergabe zum Schuljahr 2026/27 für den Übergang in die 7. Klasse an Gymnasien im Raum Wandlitz, Bernau, Panketal und Ahrensfelde-Lindenberg. Der Fragesteller thematisiert, dass am Gymnasium Wandlitz die Zahl der Eingangsklassen von sechs auf fünf reduziert wurde, obwohl dort 2024 ein Erweiterungsbau eröffnet worden war, und dass dadurch zahlreiche Familien keinen Platz an der gewünschten Schule erhielten.

👥 Wer ist betroffen?

Schülerinnen und Schüler sowie Familien aus Wandlitz, Bernau, Panketal und Ahrensfelde-Lindenberg im Übergang von der Primarstufe in die Jahrgangsstufe 7; betroffene Schulen sind das Gymnasium Wandlitz, das Paulus-Praetorius-Gymnasium Bernau und das Gymnasium Ahrensfelde-Lindenberg; zuständig ist das Staatliche Schulamt Frankfurt (Oder).

🎯 Was wird vorgeschlagen?

Der Fragesteller möchte von der Landesregierung wissen: wie viele Schülerinnen und Schüler keinen Platz an ihrer Erst- oder Zweitwunschschule erhielten; wie viele Zuweisungen mehr als 10, 15 bzw. 20 Kilometer vom Wohnort entfernt liegen; wie die Reduzierung der Eingangsklassen am Gymnasium Wandlitz trotz Erweiterungsbau zu erklären ist und wer diese Entscheidung getroffen hat; wie viele Räume am Gymnasium Wandlitz tatsächlich zur Verfügung stehen und wie sie genutzt werden; nach welchen Kriterien Plätze vergeben wurden; wie die Landesregierung die Zumutbarkeit von bis zu 90-minütigen Schulwegen mit mehreren Umstiegen bewertet; wie viele Widersprüche beim Staatlichen Schulamt Frankfurt (Oder) vorliegen und wie lange deren Bearbeitung dauert; welche kurzfristigen Lösungen das Schulamt anbietet; und welche Maßnahmen die Landesregierung für eine zumutbare Beschulung und eine künftig transparente Schulplatzplanung ergreifen wird.

🔎 Was wurde geantwortet?

Das Dokument enthält nur die Anfrage; die Antwort der Landesregierung liegt noch nicht vor. Laut den vom Fragesteller vorgelegten Angaben wurde am Gymnasium Wandlitz am 17. September 2024 ein Erweiterungsbau eröffnet; in den Schuljahren 2024/25 und 2025/26 gab es jeweils sechs neue 7. Klassen, zum Schuljahr 2026/27 soll die Zahl auf fünf reduziert werden, wodurch 136 reguläre Plätze sowie zwei Plätze für Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf zur Verfügung stehen. Nach Angaben betroffener Eltern erhielten 49 Familien aus Wandlitz keinen Platz am Gymnasium Wandlitz; in einem dokumentierten Fall erfolgte stattdessen eine Zuweisung an das rund 25 Kilometer entfernte Gymnasium Ahrensfelde-Lindenberg, mit einer beispielhaft dokumentierten Fahrzeit von 87 Minuten je Strecke, zwei Umstiegen und einer Abfahrt um 6:03 Uhr. Dem Fragesteller zufolge soll ein Widerspruch gegen eine Fernzuweisung auch rund zehn Wochen nach Einlegung noch nicht rechtsmittelfähig beschieden worden sein.

⚡ Einordnung

Eingereicht wurde die Kleine Anfrage von Falk Peschel (BSW-Fraktion) an die Landesregierung Brandenburg; eine Antwort der Landesregierung liegt im vorliegenden Dokument nicht vor. Die genannten Zahlen (Erweiterungsbau vom 17.09.2024, Reduzierung von sechs auf fünf Eingangsklassen, 136 reguläre Plätze plus zwei Förderplätze, 49 betroffene Familien aus Wandlitz, rund 25 km Entfernung zum Gymnasium Ahrensfelde-Lindenberg, 87 Minuten Fahrzeit, zehn Wochen Bearbeitungsdauer eines Widerspruchs) stammen laut Dokument aus vom Fragesteller zitierten Unterlagen beziehungsweise Angaben betroffener Eltern und des Landkreises Barnim, nicht aus einer behördlichen Bestätigung im Dokument selbst.

Quelle: Brandenburg, Dokument 8/3352, Wahlperiode 8, eingereicht 7. September 2026

Quelle im Parlamentssystem

Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt und dient ausschließlich Informationszwecken. Für rechtsverbindliche Auskünfte konsultieren Sie bitte das Originaldokument.